Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. ist die Spitzenorganisation der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände im Freistaat und gleichzeitig Landesvertretung der Bundesverbände der Arbeitgeber und Industrie. 

Aktuelles

Spitzenverbände der Wirtschaft fordern ehrgeizigeren Bürokratieabbau

[24.06.16] Das Arbeitsprogramm der Bundesregierung „Bessere Rechtsetzung 2016“ bleibt aus Sicht der deutschen Wirtschaft deutlich hinter den Erwartungen zurück. Wir erleben leider immer noch viel zu häufig Bürokratieaufbau statt –abbau, wie zum Beispiel durch das Mindestlohngesetz, die Elektroschrott­entsorgung oder das geplante Entgeltgleichheits­gesetz. Das Programm müsste viel stärker auf die Entlastung der Unternehmen von Bürokratie ausgerichtet sein.

Deshalb brauchen wir insbesondere die konsequente Beachtung und Schärfung der „One-in-One-out-Regel“, nach der in gleichem Maße Belastungen abgebaut werden, wie durch neue Regelungsvorhaben zusätzliche Belastungen entstehen, erklärten die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft. Wichtig ist aus Sicht der Spitzenverbände das angekündigte weitere Bürokratieentlastungsgesetz. Bürokratie muss nicht nur gebremst, sondern auch wirklich abgebaut werden. Deshalb ist eine umfassendere Entlastung als beim vorherigen Bürokratieabbaugesetz erforderlich.

VSW.kompakt: Investitionshemmnisse abbauen - Standort zukunftsfest machen

[22.06.16] Jede Investition in Sachsen ist erfreulich – ob von Außerhalb oder von bereits im Freistaat ansässigen Unternehmen. Besorgniserregend ist allerdings, dass sich die Investitionstätigkeit der sächsischen Industrie, die wesentlicher Träger der positiven Wirtschaftsentwicklung in den letzten Jahren war, seit 2011 kontinuierlich verringert.

Neben weltwirtschaftlichen Unsicherheiten ist es zunehmend eine kontinuierliche Verschlechterung der Standortbedingungen die die Investitionstätigkeit hemmt. Beispielhaft genannt seien die hohen und nach wie vor unkalkulierbaren Kostensteigerungen infolge der Energiewende, das Frühverrentungsprogramm durch die Rente mit 63, die Re-Regulierung des Arbeitsmarktes sowie Eingriffe in die Tarifautonomie wie der Mindestlohn. Die negativen Folgen werden inzwischen auch von ersten internationalen Studien belegt. So rutschte Deutschland in einer aktuellen Analyse des Schweizer IMD World Competitiveness Center im Vergleich der 60 konkurrenzfähigsten Staaten vom zehnten auf den zwölften Platz ab. Die Unternehmen müssen bei Investitionen und Innovationen unterstützt werden. Dazu braucht es verbesserte Rahmenbedingungen, um die sich die Politik kümmern muss.

VSW.kompakt: Investitionshemmnisse abbauen - Standort zukunftsfest machen

VSW kritisiert Regulierungen und erneuert Forderung für den Ausbau der Schienenverbindung Chemnitz-Leipzig

[22.01.16] „Die Lage der sächsischen Wirtschaft bleibt vor dem Hintergrund internationaler Krisenherde schwierig und vor allem schwer kalkulierbar. Erschwerend hinzu kommt der politische Regulierungswahn, der die Flexibilität der Unterneh­men beständig weiter einschränkt. Teuer und unflexibel – das geht nicht. Aus diesem Grund lehnen wir die permanent diskutierten Projekte, die unsere Flexibilität weiter einschränken sollen konsequent ab und warnen davor, diese entgegen aller wirtschaft­lichen Vernunft durchzusetzen“, sagte Arbeitgeber­präsident Dr. Jörg Brückner anlässlich der Eröffnung des VSW-Sommerfests gestern im TSW in Radebeul.

Von der Politik forderte er, sich statt aufs Regulieren vor allem auf die Kernbereiche staatlichen Handelns zu konzentrieren. „Mit großer Sorge sehen wir die großen Defizite des Bundesverkehrswegeplans und vermissen gleichzeitig ein deutlich wahrnehmbares Veto der Verantwortlichen im Freistaat.“ Er erneuerte die Forderung der sächsischen Wirtschaft nach einem unverzüglichen Ausbau der Schienenverbindung Chemnitz-Leipzig. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass die Region Chemnitz/Westsachsen, die das industrielle Herz des Freistaats ist, weiterhin vom Schienenfernverkehr abgekoppelt bleibt. Immerhin leben hier 35 Prozent der Sachsen und es werden mehr als 40 Prozent des Umsatzvolumens der sächsischen Industrie erwirtschaftet“, so Dr. Brückner.

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