Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. ist die Spitzenorganisation der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände im Freistaat und gleichzeitig Landesvertretung der Bundesverbände der Arbeitgeber und Industrie. 

Aktuelles

Klimaschutz muss fairen Standortwettbewerb ermöglichen

[02.12.16] Die sächsische Wirtschaft setzt sich für eine ganzheitliche und effiziente Klimaschutzstrategie ein, die ökologische Belange mit ökonomischer Vernunft verbindet. Nur so ist es möglich, eine ausgewogene Transformation unseres Energiesystems sicherzustellen, bei der die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Wirtschafts- und Industriestandortes gesichert bleibt.

Dabei kann der Weg zur Treibhausgasneutralität nur im globalen Kontext gelingen - alles andere führt zum Stillstand. Umso wichtiger ist, die Rolle Deutschlands richtig einzuordnen:
1. Deutschland verursacht lediglich ein Zehntel der CO2-Emissionen Chinas
2. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) untergräbt den Europäischen Emissionshandel
3. Industrie- und klimapolitische Ziele stehen nicht im Einklang
4. Non-ETS-Sektoren müssen besondere Beachtung erhalten.

VSW.kompakt: Klimaschutz muss fairen Standortwettbewerb ermöglichen

EEG & Co. treiben Energiewendekosten

Die Gesamtkosten der Energiewende allein im Strombereich belaufen sich auf über 520 Mrd. EUR bis zum Jahr 2025. Das ist das Ergebnis eines Gutachtens des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomik (DICE) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Mit Abstand größter Kostentreiber mit insgesamt rund 408 Milliarden ist die Umlage zur Finanzierung der Erneuerbaren Energien (EEG-Umlage). Der Ausbau der Strom- und Verteilernetze schlägt mit 55,3 Milliarden Euro zu Buche. Mit der Studie liegt zum ersten Mal eine Kostenschätzung vor, die sämtliche Kosten der Energiewende im Stromsektor berücksichtigt.

Die Forscher bemängeln, dass mit dem bisherigen Fördermodell nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz die Energiewende nicht effizient zu bewerkstelligen ist. Zudem beklagen sie, dass aufgrund der Wechselwirkung mit dem Europäischen Emissionshandel kein Nutzen für die Umwelt entstünde.

INSM-Studie zur Energiewende

Mehr Anstrengungen beim Ausbau industrietauglicher Netze notwendig

[17.11.16] Anlässlich des heutigen „Breitbandgipfels Sachsen“ erklärte die VSW: Die Digitalisierung ist momentan der größte Innovationstreiber der globalisierten Welt und bietet auch für unsere Wirtschaft große Chancen. Dabei sind Breitbandnetze die unverzichtbare Basisinfrastruktur für den digitalen Wandel. Gerade Sachsen als ein vergleichsweise dicht besiedeltes und von einer hohen Unternehmens- und Industriedichte gekennzeichnetes Bundesland muss sich beim Breitbandausbau am internationalen Spitzenniveau orientieren. Wenn Wettbewerber, wie bspw. in Südkorea bereits heute mit Übertragungsraten von 1 Gbit/s, also dem Zehnfachen der Übertragungsgeschwindigkeit arbeiten, die in Sachsen erst 2025 erreicht werden soll, dann macht das den akuten Handlungsbedarf deutlich.“

Die vollständige Stellungnahme der VSW zum Breitbandausbau in Sachsen finden Sie hier.

Weitere aktuelle Themen

Pressemitteilungen

Positionen

Sächsische Haushaltspolitik muss nachhaltig bleiben

Anlässlich der Klausurwoche zum Doppelhaushalt 2017/2018 erklärte die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V....

Mehr

Aktuelle Konjunktur in der sächsischen Wirtschaft

Die aktuelle wirtschaftliche Situation teilt sich derzeit in eine stabil positive Binnenkonjunktur und eine verhaltene globale Nachfrage.

Mehr

Mehr Anstrengungen beim Ausbau industrietauglicher Netze notwendig

Anlässlich des heutigen „Breitbandgipfels Sachsen“ erklärte die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V....

Mehr

Digitalisierung in Sachsen zum Erfolg führen

VSW-Stellungnahme zur Digitalisierungsstrategie des Freistaats

Mehr

Mitglieder