Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. ist die Spitzenorganisation der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände im Freistaat und gleichzeitig Landesvertretung der Bundesverbände der Arbeitgeber und Industrie. 

Aktuelles

Bündnis "Zukunft der Industrie" fordert steuerliche F&E-Förderung von KMU

[19.09.16] Der deutsche Mittelstand muss in seinen Forschungs- und Innovationsaktivitäten auch steuerlich unterstützt werden. Das Bündnis "Zukunft der Industrie" fordert in einer Gemeinsamen Erklärung, jetzt endlich eine steuerliche F&E-Förderung für innovative KMU bis 500 Beschäftigte einzuführen. Die steuerliche F&E hat den Vorteil von geringen Bürokratiekosten. Die hohe Rechtssicherheit und schnell verfügbare Mittel bringen vor allem bisher nicht oder nur sporadisch forschende Unternehmen dazu, mehr in F&E zu investieren.

Konkret wollen wir die Personalkosten für Forschung und Entwicklung mit einer 10%igen steuerlichen Zulage fördern. Diese Zulage wird mit den monatlichen Lohnsteuerzahlungen verrechnet, so dass auch junge Unternehmen, die noch keine Gewinne erwirtschaften, schnell in den Genuss der Vergünstigung kommen. Wir als Bündnis wollen daher jetzt eine zügige Umsetzung. Dies ist ein erster Schritt zur Stärkung der Innovationskraft von KMU.

Die Gemeinsame Erklärung finden Sie hier.

Weiter Handlungsbedarf bei Fernverkehrsanbindung Südwestsachsens

[13.09.16] "Die nachträgliche Aufnahme der Elektrifizierung der Strecke Chemnitz – Leipzig in den Bundesverkehrswegeplan als Maßnahme des potentiellen Bedarfs mit der Option zur Übernahme in den vordringlichen Bedarf ist ein erster Schritt. Damit sind wir quasi auf den letzten Waggon des fahrenden Zugs aufgesprungen. Nun gilt es konsequent die notwendigen weiteren Schritte zur Umsetzung einzufordern.

Die Bürger werden die Glaubwürdigkeit der Politik daran messen, ob das Vorhaben in absehbarer Zeit realisiert wird. Nach wie vor sind die Zeithorizonte für Verkehrskonzepte in Deutschland – auch im internationalen Maßstab – indiskutabel und bringen den Unternehmen im aktuellen Standortwettbewerb keinerlei Vorteile", erklärte die VSW anlässlich der heutigen Anhörung im Ausschuss Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Sächsischen Landtags zum Thema „Südwestsachsen braucht wieder einen Fernverkehrsanschluss – Bund und Deutsche Bahn müssen handeln“.

Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier.

Breitbandausbau muss sich an internationalem Spitzenniveau orientieren

[07.09.16] Zum heute vorgestellten Stand des Breitbandausbaus in Sachsen erklärte die VSW: „Die sächsische Wirtschaft begrüßt grundsätzlich das Engagement des Freistaats beim Breitbandausbau. Breitbandnetze sind die unverzichtbare Basisinfrastruktur für den digitalen Wandel. Gerade Sachsen als ein vergleichsweise dicht besiedeltes und von einer hohen Unternehmens- und Industriedichte gekennzeichnetes Bundesland muss sich im Breitbandausbau am internationalen Spitzenniveau orientieren.

Wenn Wettbewerber, wie bspw. in Südkorea bereits heute mit Übertragungsraten von 1 Gbit/s, also dem Zehnfachen der Übertragungsgeschwindigkeit arbeiten, die in Sachsen erst 2025 erreicht werden soll, dann macht das den akuten Handlungsbedarf deutlich. Wir sind uns mit dem Wirtschaftsministerium daher einig, dass Sachsen an dieser Stelle erkennbare Defizite hat, die mit Blick auf die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Standortes dringend beseitigt werden müssen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

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