Deutscher Braunkohlen-Industrie-Verein e. V. (DEBRIV)

Der Deutsche Braunkohlen-Industrie-Verein e. V. (DEBRIV) ist als Bundesverband Braunkohle ein Branchenfachverband, in dem alle Unternehmen Mitglied sind, die Braunkohle gewinnen, verarbeiten oder sich mit der Braunkohlensanierung in den neuen Ländern befassen. Darüber hinaus gibt es viele Mitglieder, die als Zulieferer oder Unternehmerfirmen in der Braunkohlenindustrie tätig sind.

Der DEBRIV hat die Aufgabe, Belange der Braunkohlenindustrie zu artikulieren. Über die Vereinigung Rohstoffe Bergbau e. V. (VRB), ist der DEBRIV mittelbares Mitglied des BDI. Die Arbeit umfasst Themenbereiche wie die Wirtschafts- und Energiepolitik, die Berg- und Rohstoffwirtschaft, die Umweltpolitik, die Rechtsetzung durch die EU und den Bund, hier insbesondere Bergrecht, Umweltrecht, Steuerrecht, sowie die der Länder. Große Bedeutung für die Industrie hat die Fortentwicklung des sogenannten sekundären Rechts, wo über technische Regeln, Richtlinien und Normen die Anforderungen an den Arbeits- und Umweltschutz konkretisiert werden.

Seit der Gründung vor über 130 Jahrenin Halle/Saale hat der DEBRIV als Verband von produktionsorientierten Unternehmen immer mit großem Gewicht daran gearbeitet, die technischwissenschaftliche Entwicklung der Braunkohlenindustrie voranzubringen. Für die Meinungsbildung über neue technische Fragen, den Erfahrungsaustausch zwischen den Betriebspraktikern aus den Revieren sowie als Grundlage für das gemeinsame Auftreten bei der Vertretung gemeinsamer Belange trägt der Verband ein umfangreiches Ausschusswesen.

Annähernd 20 ständige Ausschüsse und Arbeitskreise auf ad-hoc-Basis sind das Forum, in dem mehrere hundert Mitarbeiter aus allen Mitgliedsgesellschaften aktiv mitwirken. Traditionell betreibt die Braunkohlenindustrie Gemeinschaftsforschung.

Bildmotiv 1
Bildmotiv 2

Profil

Am Schillertheater 4
10625 Berlin
www.braunkohle.de
Telefon:
030 315182-21
Fax:
030 315182-52