Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. ist die Spitzenorganisation der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände im Freistaat und gleichzeitig Landesvertretung der Bundesverbände der Arbeitgeber und Industrie. 

Aktuelles

Qualifizierung 4.0 - Für eine zukunftsorientierte berufliche Weiterbildung

Die berufliche Weiterbildung ist ein Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und für die Beschäftigungsfähigkeit. Weiterbildung wird immer wichtiger, um mit der abnehmenden „Halbwertszeit des Wissens“ Schritt halten zu können.

Die Ausgaben der Unternehmen für die Weiterbildung ihrer Beschäftigten steigen kontinuierlich und liegen aktuell bei 33,5 Mrd. EUR. 86 Prozent aller Unternehmen haben sich in der betrieblichen Weiterbildung engagiert – das ist ein Rekordwert. Berufliche Weiterbildung muss sich am konkreten betrieblichen Bedarf orientieren und kann nicht fernab der betrieblichen Realität planwirtschaftlich am „grünen Tisch“ festgelegt werden. Sonst besteht die Gefahr, dass Weiterbildung am tatsächlichen Bedarf vorbeigeht und mehr schadet als nützt.

BDA: Qualifizierung 4.0 - Für eine zukunftsorientierte berufliche Weiterbildung

BDI: Handlungsempfehlungen aus Sicht des Mittelstand

[17.05.17] Anlässlich der Bundestagswahl hat der BDI Handlungsempfehlungen aus Sicht des Mittelstands veröffentlicht. Die drei wichtigsten Forderungen sind demnach eine Investitionsoffensive, die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung und der Abbau bürokratischer Lasten. Vor allem gelte es, die Investitionen in die digitale Infrastruktur zu stärken, so der BDI mit Blick auf den jüngsten OECD-Vergleich, wonach Deutschland beim Glasfaserausbau nur auf Platz 28 von 32 Ländern lag.

Am meisten leide der Mittelstand unter der Regulierungslast. Ziel müsse es sein, die Bürokratie einzudämmen. Die Belastungen etwa aus Umwelt-, Energie-, Steuer- und Sozialgesetzgebung drücken besonders auf mittelständische Unternehmen. Um die Innovationsfähigkeit des Mittelstands zu verbessern, fordert der BDI eine steuerliche Forschungsförderung. Deutschland sei eines der wenigen europäischen Länder, das auf dieses effektive Instrument der Forschungsförderung verzichte. Der geplante Forschungsbonus für kleine und mittlere Unternehmen sei ein wichtiger Einstieg in eine steuerliche Forschungsförderung, aber eben auch nicht mehr. Es gehe darum, den Standort mit besseren Bedingungen für private Investitionen und der kontinuierlichen Stärkung öffentlicher Investitionen voranzubringen.

BDI-Handlungsempfehlungen aus Sicht des Mittelstands

MINT-Lücke wächst weiter

[11.05.17] Den Unternehmen fehlten im April 237.500 Arbeitskräfte im sogenannten MINT-Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Dies ist der höchste Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 2011. Allein im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die MINT-Lücke um 38,6 Prozent angestiegen. Auch die Zahl der offenen MINT-Stellen hat mit 430.400 ein Allzeithoch erreicht. Die Digitalisierung der Wirtschaft hat klare Effekte: Fast 40 Prozent aller fehlenden akademischen MINT-Arbeitskräfte werden inzwischen für den IT-Bereich gesucht, zeigt der aktuelle MINT-Report.

MINT-Frühjahrsreport 2017: MINT-Bildung - Wachstum für die Wirtschaft, Chancen für den Einzelnen 

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