Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. ist die Spitzenorganisation der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände im Freistaat und gleichzeitig Landesvertretung der Bundesverbände der Arbeitgeber und Industrie. 

Aktuelles

Wachstumsmotor Export gerät ins Stocken - Technologie­exporte befördern statt planwirtschaftlicher Vorgaben

[12.04.19] Anlässlich der „Sächsischen Außenwirt­schaftswoche 2019“ erklärte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner: „Der Export ist trotz eines geringen Rückgangs im vergangenen Jahr unverändert eine wichtige Stütze für die positive Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung des Freistaats: 2018 exportierten sächsische Unternehmen Waren im Wert von 40,5 Mrd. EUR in über 200 Länder. Zwei von fünf Industriebeschäftigten sind inzwischen direkt vom Exportgeschäft abhängig. Gegenüber 2010 lagen die Ausfuhren um 64 Prozent im Plus, womit Sachsen das höchste Exportwachstum aller Bundesländer aufwies.

Vor diesem Hintergrund ist es entscheidend, die Standortbedingungen für einen sich absehbar verschärfenden internationalen Wettbewerb zu verbessern und gleichzeitig die wirtschaftliche und technologische Offenheit zu bewahren. Statt staatsplanerischer Eingriffe über industriepolitische Konzepte braucht gerade die mittelständisch geprägte sächsische Wirtschaft bessere Rahmenbedingungen bei Steuern und Abgaben, im Infrastrukturbereich sowie durch eine mittelstands- und praxistauglichere Ausgestaltung von Gesetzen und Vorgaben.“

VSW.kompakt: Wachstumsmotor Export gerät ins Stocken - Technologieexporte befördern statt planwirtschaftlicher Vorgaben

Unternehmen engagieren sich immer stärker in Ausbildung

[10.04.19] Der aktuelle Berufsbildungsbericht unterstreicht das Engagement der Unternehmen. Mit über 531.000 Verträgen wurden in 2018 so viele Ausbildungsverhältnisse geschlossen wie seit sechs Jahren nicht mehr. Für je 100 Bewerber standen je 106 Angebote bereit. Drei von vier Jugendlichen wurden nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss vom Ausbildungsbetrieb übernommen.

Unternehmen stehen jedoch vor wachsenden Herausforderungen geeignete Jugendliche für ihre Ausbildungsplätze zu finden. 2018 stieg die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen deutlich um 17,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies stellt Unternehmen nicht nur vor kurz- und mittelfristige Probleme bei der Fachkräftesicherung. Werden Ausbildungsangebote wiederholt nicht angenommen, können sich insbesondere Klein- und Kleinstbetriebe aus der Ausbildung zurückziehen, erklärte die BDA.

Sächsischer Industriekulturpreis 2019 ausgelobt - Bewerbungen bis 30. Juni möglich

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat gemeinsam mit der VSW und der Johann-Andreas-Schubert-Stiftung in diesem Jahr zum vierten Mal den Sächsischen Industriekulturpreis ausgelobt. Die Auszeichnung soll beispielhafte, von der sächsischen Wirtschaft ausgehende Initiativen belohnen, die die Industriekultur in Sachsen fördern, stärken und voranbringen. Um den Preis können sich juristische und natürliche Personen bewerben. Er ist mit 10.000 Euro dotiert, über seine Vergabe entscheidet eine Fachjury.

Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2019 elektronisch, mit Hilfe des Bewerbungsformulars unter https://lsnq.de/industriekulturpreis2019 einzureichen.

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