Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. ist die Spitzenorganisation der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände im Freistaat und gleichzeitig Landesvertretung der Bundesverbände der Arbeitgeber und Industrie. 

Aktuelles

Freistaat muss an die Zukunft denken - Haushaltsspiel­raum für Schuldenabbau und Stärkung der Mittelschicht nutzen

[21.06.18] Die Menschen im Land verlangen zurecht, dass mit ihren Steuern richtige fiskalische Schwerpunkte gesetzt werden. Das sind angesichts der aktuellen Herausforderungen Bildung, Sicherheit sowie soziale und technische Infrastruktur – allesamt staatliche Kernaufgaben. Keinesfalls darf die Antwort darauf lauten, den Personalbestand des öffentlichen Dienstes insgesamt und undifferenziert auszuweiten. Das wäre unvernünftig und zu kurz gedacht und das Gegenteil einer sparsamen und zukunftsfähigen Haushaltspolitik. So richtig und wichtig einzelne, politisch gewünschte Mehrausgaben aktuell sein mögen, diese müssen durch Ausgabensenkungen an anderen konsumtiven Stellen kompensiert werden.

VSW.kompakt: Freistaat muss an die Zukunft denken - Haushaltsspielraum für Schuldenabbau und Stärkung der Mittelschicht nutzen

Arbeitgeber tragen bereits mehrheitlich die Krankheitskosten

Zur "paritätischen" Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung

[06.06.18] Die Arbeitgeber in Deutschland tragen bereits die Mehrheit der Krankheitskosten. Die Gesamtbeiträge der Arbeitgeber für das Gesundheitssystem summieren sich zu 120,4 Mrd. EUR und liegen damit deutlich über den 72,3 Mrd. EUR, die die Arbeitnehmer zur Finanzierung der GKV beitragen. Eine echte Parität hieße, dass auch die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall künftig hälftig getragen werden müsste.

Wichtiger als die Debatte um die Verteilung der Kosten ist angesichts der demografischen Herausforderungen die Frage, wie das Gesundheitssystem durch Strukturreformen sowie die Nutzung digitaler und kollaborativer Lösungen effizienter gemacht werden kann, um so die Belastung für alle Akteure auch in der Zukunft beherrschbar zu machen.

imreg-Standpunkt: Zur "paritätischen" Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung

INSM: Renten-Moratorium jetzt!

Appell an Bundesregierung und Bundestag: Keine neue Rentenleistungen ohne Kommissionsprüfung

[06.06.18] Die alternde Gesellschaft stellt insbesondere das System der gesetzlichen Rentenversicherung vor große Herausforderungen. Eine nachhaltige Reform des Rentensystems, das die Renten auch für künftige Generationen sichert, ist dringend nötig. Leider hat es die Große Koalition aus Union und SPD versäumt, hier zukunftsfähige Vorschläge zu machen. Stattdessen sollen kurzfristig Leistungen sogar ausgeweitet werden.

Bis März 2020 soll nun die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission Empfehlungen vorlegen, wie die Rente nach 2025 gesichert werden kann.

Die Forderung: Die Bundesregierung soll erst die Vorschläge der Experten abwarten, bevor sie sich an die Umsetzung einer Rentenreform macht.

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