Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. ist die Spitzenorganisation der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände im Freistaat und gleichzeitig Landesvertretung der Bundesverbände der Arbeitgeber und Industrie. 

Aktuelles

Personalausgaben reduzieren, Investitionen erhöhen – Wirtschaft bezieht Stellung zum Doppelhaushalt

[17.02.21] Die sächsischen IHKs, HWKs und die VSW haben sich zum Entwurf des Landeshaushalts für die Jahre 2021/2022 positioniert und zentrale Forderungen aufgestellt:

  • Abkehr von einem weiteren Stellenaufwuchs, da Sachsen bereits jetzt mehr Personal als vergleichbare Bundesländer beschäftigt. Notwendige Einstellungen bei Bildung und Innerer Sicherheit sind durch Stellenkürzungen im Verwaltungsbereich auszugleichen.
  • Minimierung künftiger Personalaufwendungen und deren Ausfinanzierung, ohne den Generationenfonds anzutasten. Durch Struktur- und Digitalisierungsmaßnahmen muss eine Effizienzsteigerung der öffentlichen Verwaltung erreicht werden.
  • Wiederanhebung der Investitionsquote auf 17 Prozent, wie sie in früheren Haushaltsjahren bereits realisiert wurde. Erreichbar ist dies durch die Konzentration verbliebener Haushaltsspielräume und die Kofinanzierungen künftiger EU-Förderprogramme auf Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen, Innovationen und Wertschöpfung.
  • Stärkere Ausrichtung staatlicher Wirtschaftsförderung auf die Bedürfnisse der Unternehmen. Gelder, die für den Aufbau neuer, teils paralleler Strukturen geplant sind, müssen gegenüber einer direkten Unternehmensförderung nachrangig behandelt werden.

Die gemeinsame Medieninformation finden Sie hier.

Sächsische Wirtschaftsvertreter kritisieren bevorstehende Reform der Grundsteuer im Freistaat

Finanzielle Mehrbelastungen verschlechtern Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen nachhaltig

[02.02.21] Die sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHKs), Handwerkskammern (HWKs) und die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. (VSW) kritisieren die bevorstehende Reform der Grundsteuer im Freistaat. Sie betonen dabei, dass es ihnen „nicht um eine Blockade der fraglos notwendigen Gesetzesreform oder einen Rabatt für ihre Mitgliedsunternehmen geht“, sondern um faire Standortbedingungen und die Einlösung des Versprechens der Politik, die Reform aufkommensneutral umzusetzen.

Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier.

Gründlicher, ehrlicher, baldiger Kassensturz nötig

Gastkommentar in der Lausitzer Rundschau

[16.01.21] Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner fordert angesichts des Schuldenbergs, den die Coronakrise auch dem Freistaat beschert, für den nächsten sächsischen Doppel-Haushalt Sparsamkeit:

Haftung immer beim Steuerzahler
Deshalb fordern wir von der Politik angesichts des historischen Wirtschaftseinbruchs, anhaltender Existenzsorgen von Bürgern und Unternehmen und rückläufiger öffentlicher Einnahmen dringend eine Anpassung im kommenden sächsischen Doppel-Haushalt. Sparsamkeit muss die Richtschnur sein. Nichts anderes machen wir Unternehmen in solchen Krisenzeiten: Da werden alle Kostenpositionen hinterfragt. Manches wird gestrichen, manches muss warten, und zwar so lange, bis wieder Geld da ist. ...

Hände weg von der Verfassung
Mit größter Sorge sehen wir die Gespräche zur Änderung der Verfassung, um die Schuldentilgung zu verlängern. Es braucht ein klares Bekenntnis zur verfassungsmäßigen Frist von acht Jahren. ...

Den vollständigen Gastkommentar lesen Sie hier.

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