Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. ist die Spitzenorganisation der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände im Freistaat und gleichzeitig Landesvertretung der Bundesverbände der Arbeitgeber und Industrie. 

Aktuelles

Coronakrise: MINT-Lücke verringert sich im Frühjahr um mehr als 50 Prozent – IT-Kräfte weiterhin stark gefragt

[03.06.20] Die Coronakrise und der damit verbundene Rückgang offener Stellen macht sich auch im MINT-Bereich stark bemerkbar. Die MINT-Lücke verringert sich im April gegenüber dem Vorjahresmonat um 51 Prozent auf 152.600. Gegenüber dem langjährigen Durchschnitt aus den Jahren 2014 bis 2019 ergibt sich für den Monat April ein Rückgang um 29 Prozent. Das zeigt deutlich die Auswirkungen der Krise.

Ein völlig anderes Bild zeigt sich bei den IT-Kräften: Die Lücke bleibt im April 2020 weiterhin groß mit 39.700 und liegt damit sogar um vier Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. Hier verstärkt die aktuelle Krise durch die gestiegenen Digitalisierungsanforderungen den Bedarf an IT-Fachkräften zusätzlich.

Der MINT-Report wird zweimal jährlich vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellt. Die Studie entsteht im Auftrag von BDA, BDI, des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall und der Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

MINT-Frühjahrsreport 2020

BDI: Bürokratie abbauen, Neustart unterstützen | Eckpunkte Konjunkturprogramm

[28.05.20] Die Corona-Pandemie ist ein tiefer Einschnitt. Der Lockdown hinterlässt tiefe Spuren bei Beschäftigung, Investitionen und Wohlstand. Unternehmen sind in ihrer Existenz bedroht, und nicht alle Betriebe werden diese Zeit überleben. Umso wichtiger ist es, dass die Politik in Bund und Ländern nach vorne blickt und auch die mittel- und langfristigen Folgen stärker in den Fokus nimmt. Damit die Wirtschaft möglichst schnell aus diesem existenzbedrohenden Ausnahmezustand herauskommt, muss die Politik den richtigen Rahmen setzen. Neben dringend notwendigen materiellen Hilfen und Entlastungen eröffnen sich im Bereich Bürokratie und Regulierung sowohl kurzfristige als auch dauerhafte Entlastungsmöglichkeiten, die ohne Belastung der öffentlichen Haushalte realisierbar sind.

Der BDI stellt dazu in einem Papier gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden ein Bündel von 66 konkreten Ansatzpunkten aus den unterschiedlichsten Themenfeldern zur Diskussion. Eine Reihe der Punkte ist geeignet, kurzfristige Problemlagen durch Corona zu entschärfen, andere können sowohl in der Krise, aber auch langfristig Erleichterung schaffen. Zudem hat der BDI Eckpunkte für ein modernes und effektives Konjunkturprogramm vorgestellt.

BDI-Positionspapier: Bürokratie abbauen, Neustart unterstützen

BDI: Eckpunkte für ein modernes und effektives Konjunkturprogramm

Allianz für Aus- und Weiterbildung: Maßnahmen zur Stabilisierung der betrieblichen Ausbildung

[26.05.20] Die Spitzen der Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung haben heute in einer Gemeinsamen Erklärung Maßnahmen vereinbart, um die Auswirkungen der Corona-Krise auf die duale Ausbildung abzufedern. Die Partner, u.a. die Wirtschaftsverbände BDA, DIHK und ZDH, wollen dafür sorgen, dass Auszubildende trotz der derzeit schwierigen Situation ihre Ausbildung fortsetzen und ihre Prüfung ablegen können.

Konkret verständigten sich die Partner der Allianz u.a. darauf, dass Firmen, die Auszubildende aus Insolvenzbetrieben übernehmen, zeitlich befristet eine Übernahmeprämie erhalten können. Zudem sollen Betriebe zur Stabilisierung des Ausbildungsjahres 2020/21 die Vorteile der Verbundausbildung und der Auftragsausbildung stärker nutzen können. Außerdem wollen die Allianzpartner Jugendliche und Betriebe – auch mit mehr digitalen Formaten - im kommenden Ausbildungsjahr noch gezielter beraten und vermitteln.

Weitere aktuelle Themen

Servicecenter Corona-Virus und Kurzarbeit

In der gegenwärtigen Ausnahmesituation finden Sie in unserem Service-Center gebündelt und fortlaufend aktualisiert Informationen und Hilfestellungen zu folgenden Themen:

  • Finanzierung / Soforthilfen,
  • Arbeitsrechtliche Handlungsleitfäden für Unternehmen,
  • Einführung von Kurzarbeit,
  • Ein- und Ausreisebeschränkungen,
  • Homeoffice / Mobiles Arbeiten,
  • Rechtliche Grundlagen für den Umgang mit Infektionskrankheiten.

Hier das Login für unsere Mitglieder.

Sie sind noch nicht Mitglied? Angesichts der gewaltigen Herausforderungen, die es in kürzester Zeit zu meistern gilt - insbesondere bei der Sicherung der Wertschöpfungskette - haben wir uns entschieden, Ihnen für 14 Tage einen kostenfreien Zugang zum Service-Center einzuräumen. Sofern Sie Interesse haben, kontaktieren Sie uns hier, um eine Freischaltung zu erhalten.

Pressemitteilungen

Positionen

Sachsens Wirtschaft vor der Kabinettsklausur: Die Pandemiezahlen gehen stark zurück – die Wirtschaftszahlen – leider – anhaltend auch.

Zu den Erwartungen an die Kabinettsklausur der Staatsregierung erklärte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg...

Mehr

VSW-Maßnahmenprogramm „Sachsen hilft weiter“

Wir unterbreiten der Staatsregierung folgenden Vorschlag, der geeignet ist, die noch bestehenden Lücken zügig und verantwortungsbewusst zu schließen.

Mehr

Neue Schulden aktuell leider notwendig, deren zügige Tilgung jedoch auch. Kritik an der Forderung zur Streckung der Tilgung neuer Staatsschulden

Zum Vorschlag des ifo Instituts Dresden erklärte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner:

„Mit großem...

Mehr

Globale Wettbewerbsfähigkeit stärken - Innovationskraft verbreitern

Positionspapier der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. zur neuen EU-Förderperiode 2021-2027

Mehr

Mitglieder