Arbeitgeber tragen bereits mehrheitlich die Krankheitskosten

Zur "paritätischen" Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung

[06.06.18] Die Arbeitgeber in Deutschland tragen bereits die Mehrheit der Krankheitskosten. Die Gesamtbeiträge der Arbeitgeber für das Gesundheitssystem summieren sich zu 120,4 Mrd. EUR und liegen damit deutlich über den 72,3 Mrd. EUR, die die Arbeitnehmer zur Finanzierung der GKV beitragen. Eine echte Parität hieße, dass auch die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall künftig hälftig getragen werden müsste.

Wichtiger als die Debatte um die Verteilung der Kosten ist angesichts der demografischen Herausforderungen die Frage, wie das Gesundheitssystem durch Strukturreformen sowie die Nutzung digitaler und kollaborativer Lösungen effizienter gemacht werden kann, um so die Belastung für alle Akteure auch in der Zukunft beherrschbar zu machen.

imreg-Standpunkt: Zur "paritätischen" Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung

INSM: Renten-Moratorium jetzt!

Appell an Bundesregierung und Bundestag: Keine neue Rentenleistungen ohne Kommissionsprüfung

[06.06.18] Die alternde Gesellschaft stellt insbesondere das System der gesetzlichen Rentenversicherung vor große Herausforderungen. Eine nachhaltige Reform des Rentensystems, das die Renten auch für künftige Generationen sichert, ist dringend nötig. Leider hat es die Große Koalition aus Union und SPD versäumt, hier zukunftsfähige Vorschläge zu machen. Stattdessen sollen kurzfristig Leistungen sogar ausgeweitet werden.

Bis März 2020 soll nun die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission Empfehlungen vorlegen, wie die Rente nach 2025 gesichert werden kann.

Die Forderung: Die Bundesregierung soll erst die Vorschläge der Experten abwarten, bevor sie sich an die Umsetzung einer Rentenreform macht.

Fakten zur Teilzeitdebatte

[30.05.18] Sachsens Arbeitsmarkt ist aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage unverändert in erfreulicher Verfassung. Flexible Beschäftigungs­formen, wie bspw. Teilzeit, haben dazu mit beigetragen. Die dabei häufig zu hörende Behauptung, Teilzeitbeschäftigung würde Vollzeitbeschäftigung verdrängen, ist hingegen unzutreffend.

Insgesamt arbeiten mit einem Anteil von 70 Prozent die meisten SV-Beschäftigten im Freistaat in Vollzeit. Dabei gibt es sehr große Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen. Während der Anteil an Vollzeitstellen in fast allen Bereichen der privaten Wirtschaft über dem sächsischen Durchschnitt liegt, befinden sich die von der öffentlichen Hand dominierten Wirtschaftszweige deutlich darunter. Bspw. arbeitet in der Industrie nicht einmal jeder zehnte Beschäftigte in Teilzeit. Dagegen trifft dies im Bereich Schulen & Hochschulen auf fast jeden zweiten zu. An der Spitze der Vollzeitbeschäftigung befindet sich die M+E-Industrie mit 94 Prozent.

VSW.kompakt: Fakten zur Teilzeitdebatte

Soziale Marktwirtschaft - Triebfeder für den Wohlstand

Neue INSM-Broschüre zum 70-jährigen Jubiläum

Soziale Marktwirtschaft ist das gesellschafts- und wirtschaftspolitische Leitbild, auf dem Deutschland seinen heutigen Wohlstand begründet:

  • Prinzip: Soziale Marktwirtschaft verbindet wirtschaftliche Freiheit mit sozialem Ausgleich.
  • Praxis: Kernaufgabe des Staates ist, freien und fairen Wettbewerb ohne Privilegien zu gewährleisten. Ergänzend sichert der Staat allen Bürgern durch Umverteilung eine würdige Existenz und sorgt für Chancengerechtigkeit.
  • Ergebnis: Mit ihren Grundpfeilern Freiheit, Wettbewerb, Eigentum, Haftung und Solidarität schafft Soziale Marktwirtschaft Wohlstand für alle.

INSM-Broschüre "Das ist Soziale Marktwirtschaft"

Schülerfirma DIVERSE gewinnt Landeswettbewerb Sachsen

[24.05.18] Die Schülerfirma DIVERSE vom Christoph-Graupner-Gymnasium in Kirchberg hat heute den JUNIOR Landeswettbewerb und damit den Titel „Bestes JUNIOR Unternehmen Sachsen 2018“ gewonnen. Mit ihrer Geschäftsidee des Verkaufs von Kalendern und T-Shirts und deren Umsetzung überzeugte sie die Jury. Damit dürfen die Jungunternehmer Sachsen beim Bundeswettbewerb der Schülerfirmen in Berlin vertreten und um den Einzug ins Europafinale kämpfen. Über Platz 2 freute sich das Unternehmen Octaboost von der gleichen Schule mit der Geschäftsidee des Skatspiels "Kirchberger Blatt". Bronze darf das Unternehmen FR13NDS ebenfalls aus Kirchberg mit nach Hause nehmen.

Unterstützt werden die JUNIOR-Schülerfirmenprogramme in Sachsen durch das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Sachsen und die VSW.

MINT-Lücke erreicht neuen Rekordstand

[14.05.18] Den Unternehmen fehlten im April 314.800 Arbeitskräfte im sogenannten MINT-Bereich und damit mehr als doppelt so viel wie Anfang 2015. Vor allem IT-Fachkräfte werden für die Gestaltung des digitalen Wandels in den Unternehmen händeringend gesucht.

„Wer die duale Ausbildung stärken will, muss jetzt in die Modernisierung und bessere technische Ausstattung der Berufsschulen investieren“, so lautet die Kernforderung der BDA. „Der von der Bundesregierung avisierte Pakt für Berufsbildung sollte vor allem die Stärkung der Berufsorientierung und der Berufsschulen, die digitale Qualifizierung der Ausbilder in den Betrieben sowie die Unterstützung für kleinere Betriebe zur Erlangung der Ausbildungseignung verbinden.“

MINT-Frühjahrsreport 2018: MINT – Offenheit, Chancen, Innovationen

Europa muss globale Wettbewerbsfähigkeit stärken – Unterstützung für sächsischen Mittelstand

[08.05.18] „Europa braucht Maßnahmen, die die wirtschaftliche Dynamik steigern. Nur so können wir das bisherige Wohlstandsniveau finanzieren und fortschreiben. Dabei muss die EU den Regionen bessere Voraussetzungen für Investitionen zur Stärkung der globalen Wettbewerbsfähigkeit eröffnen. Vor diesem Hintergrund begrüßt die VSW, dass der Entwurf zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU für 2021 bis 2027 eine Aufstockung der Forschungsmittel vorsieht. Die Regionalförderung muss genutzt werden, um zuvorderst regionale Investitionen in eine moderne, zukunftsweisende Bildungsinfrastruktur und in Lebenslanges Lernen zu unterstützen. Auch darf es nicht sein, dass Europa beim Ausbau von digitaler und analoger Infrastruktur anderen Regionen hinterherhinkt. Derzeit wirkt die strikte KMU-Definition zunehmend als Wachstumsbarriere für mittelständische Firmen. Deshalb muss sie umgehend an die reellen Gegebenheiten angepasst und eine bessere Unterstützung von Investitionen in Innovationen ermöglicht werden", erklärte die VSW zum morgigen Europatag.

imreg-Standpunkt: Europa muss globale Wettbewerbsfähigkeit stärken - zu aktuellen Plänen der EU

Zusammenarbeit bei Berufs- und Studienorientierung vereinbart

[02.05.18] Anlässlich der heutigen Frühjahrstagung der Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Sachsen erklärten VSW und LandesSchülerRat:

Der Einstieg ins Berufsleben ist für junge Menschen eine entscheidende Weichenstellung, geht es doch darum, die eigene Zukunft erfolgreich zu gestalten. Damit das gelingt, brauchen sie bereits frühzeitig Beratung, Begleitung und Unterstützung bei der Berufswahl. Dafür wollen die VSW und der LandesSchülerRat künftig an einem Strang ziehen und haben eine enge Zusammenarbeit in der Berufs- und Studienorientierung vereinbart.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.