"MINT-freundliche" Schulen in Sachsen ausgezeichnet

[01.10.18] Anlässlich der heutigen Auszeichnung von zwölf sächsischen Schulen als "MINT-freundliche Schule" erklärte VSW-Hauptgeschäftsführer Dr. Andreas Winkler: „Die sächsische Wirtschaft gratuliert den ausgezeichneten Schulen für ihr hervorragendes Engagement. Unsere Wissensgesellschaft ist zwingend auf kluge Köpfe und gute Ideen angewiesen. Die MINT-freundlichen Schulen schaffen die notwendigen Voraussetzungen, damit Sachsen auch künftig mit Innovationen von Facharbeitern und Akademikern weltweit wettbewerbsfähig bleibt. Wir hoffen, dass diese Auszeichnung auch Vorbildwirkung für andere Schulen hat. Denn wir brauchen insgesamt mehr Aufgeschlossenheit und mehr Interesse an MINT-Bildung in unserer Gesellschaft.“

Weitere Informationen zu den ausgezeichneten Schulen und zur Initiative "MINT Zukunft schaffen" finden Sie hier.

VSW-Erklärung "Für Rechtsstaatlichkeit, Weltoffenheit und Toleranz"

[27.09.18] Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft - unabhängige Stimme und Dachorganisation der Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände im Freistaat - bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung als Fundament unseres gesellschaft­lichen Zusammenlebens. Auf dieser Basis hat sich Sachsen in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Zuletzt ist der Freistaat vor allem dank seiner erfolgreichen Exportwirtschaft in über 200 Länder gewachsen, die tausende neue Jobs sowie steigende Steuereinnahmen bringt und damit ganz wesentlich unser aller Wohlstand sichert. Dazu haben entscheidend auch unsere Mitarbeiter beigetragen, deren Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern weltweit von Respekt, Toleranz und Weltoffenheit geprägt ist. Deshalb lassen wir es nicht zu, dass einzelne radikale Minderheiten – egal welcher Couleur – diesen Erfolg beschädigen.

Die vollständige Erklärung finden Sie hier.

Dr. Jörg Brückner als sächsischer Arbeitgeberpräsident wiedergewählt

[27.09.18] Die Mitgliederversammlung der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. (VSW) hat gestern in Radebeul in geheimer Wahl Dr. Jörg Brückner (59) einstimmig als sächsischen Arbeitgeberpräsidenten wiedergewählt. Dr. Brückner, der Geschäftsführender Gesellschafter der KWD Kupplungswerk Dresden GmbH ist, hat das Amt seit 01.01.2016 inne.

Die Mitgliederversammlung bestätigte ebenfalls die Vizepräsidenten Werner Deharde, Uwe Nostitz, Joachim Otto, Herbert Reischl und Alexander Zill für eine weitere Amtszeit.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Arbeitgeber aktuell: Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung weiter festschreiben

[18.09.18] Die neue Ausgabe von "Arbeitgeber aktuell" der BDA informiert u.a. über folgende Themen:

  • Rentenpolitik bezahlbar, gerecht und weitsichtig ausgestalten
  • Chancen von Teilzeit erhalten
  • Fachkräftezuwanderungsgesetz zügig auf den Weg bringen

Arbeitgeber aktuell | September 2018

Investitionen in Zukunft des ländlichen Mittelstands unterstützen

[13.09.18] Die sächsische Wirtschaft begrüßt das geplante Förderprogramm „Regionales Wachstum“, das mit dem neuen Doppelhaushalt eingeführt werden soll. Es sieht eine investive Förderung mittelständischer Unternehmen vor, um die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit im ländlichen Raum zu sichern.

Aus unserer Sicht sollte die Förderung technologie- und branchenoffen gestaltet werden, sich auf Investitionen kleiner Unternehmen in den Landkreisen beschränken und ein einfaches und transparentes Förderverfahren angestrebt werden. In diesem Zusammenhang bekräftigen wir erneut unsere Forderung, für die Finanzierung des Programms künftig auch EFRE-Mittel einzusetzen", sagte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner. (mehr)

VSW-Stellungnahme Förderung „Regionales Wachstum“

Lausitz braucht realistische und nachhaltige wirtschaftliche Perspektiven

[11.09.18] Zum politisch geplanten Ausstieg aus der Kohle und der Arbeit der Kohlekommission diskutierten heute in Radebeul Vertreter der VSW mit Holger Lösch, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI (2.v.li.).

"Die Lausitz muss ein Erfolgsmodell für Struktur­wandel im ländlichen Raum werden. Dafür trägt die Politik in Bund und Land große Verantwortung. Erforderlich ist eine Energie- und Klimapolitik aus einem Guss", erklärte Holger Lösch dazu.

"Mit Kohle aus der Lausitz, dem zweitgrößten deutschen Fördergebiet, wird jede zehnte Kilowattstunde Strom in Deutschland hergestellt. Die Tagebaue und Kraftwerke sind das Rückgrat der Wirtschaft in der Region. Aber auch insgesamt ist die Energiewirtschaft in der Lausitz nicht zuletzt aufgrund vielfältiger Multiplikatoreneffekte von großer Bedeutung. Wir brauchen deshalb eine sachliche Diskussion, die realistische und nachhaltige wirtschaftliche Perspektiven für die Lausitz aufzeigt", sagte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner.

Die vollständige Pressemitteilung dazu finden Sie hier.

Befristete Beschäftigung in Sachsen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt

[30.08.18] Sachsen liegt im Vergleich der Bundesländer beim Anteil befristet Beschäftigter an allen Beschäftigten mit 6,2 Prozent klar unter dem Bundesdurchschnitt von 8,3 Prozent und deutlich hinter Berlin (12,8 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (9,8 Prozent) auf dem drittletzten Platz aller Bundesländer.

Im Gegensatz zur gewerblichen Wirtschaft bleibt der hohe Befristungsanteil jedoch in den Branchen problematisch, in denen der Staat als Arbeitgeber auftritt – insbesondere in der öffentlichen Verwaltung sowie den Schulen und Hochschulen. Deshalb weist die sächsische Wirtschaft auch die undifferenzierte Kritik an diesem Instrument strikt zurück und lehnt eine stärkere Regulierung ab.

Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier.

Geplante Änderungen der TA Luft-Novelle belasten Unternehmen

[23.08.18] Das zentrale Regelwerk für die Genehmigung, Änderung und den Betrieb von Industrieanlagen in Deutschland muss praxistauglich bleiben. Eine umfassende Novelle der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) hält der BDI in einer aktuellen Kurzstellungnahme weder für erforderlich noch für zielführend. Genehmigungsverfahren dürfen nicht erschwert, sondern müssen beschleunigt werden – das ist zu Recht auch Ziel des Koalitionsvertrages.

Der BDI ist der Auffassung, dass Maßstab für Änderungen der TA Luft europäische Vorgaben sein sollten. Ein nationaler Alleingang, der die deutschen Unternehmen im europäischen Wettbewerb benachteiligt und den Industriestandort Deutschland schwächt, muss vermieden werden.

BDI-Kurzstellungnahme zur TA Luft-Novelle