BDA-Positionspapier zur Europawahl 2019

In Vorbereitung der Wahl zum Europäischen Parlament am 26.05.2019 hat die BDA unter dem Titel "Zukunft wählen: Europa" die Positionen und Forderungen der Arbeitgeber zusammengefasst, die unter folgenden Thesen stehen:

  1. Europa ist unsere Zukunft – durch Integration gewinnen
  2. Binnenmarkt stärken – EU zum attraktivsten Wirtschaftsraum der Welt machen
  3. Digitalisierung in Europa gestalten – Flexibilität sicherstellen
  4. Mobilität fördern – EU-Freizügigkeit optimieren, Talente für EU gewinnen
  5. Subsidiarität achten – nationale Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik respektieren
  6. Bildung in der EU voranstellen – Grundlage für Wohlstand legen
  7. Freihandel ermöglichen – faire Regeln für Wachstum in Europa gestalten
  8. Wirtschafts- und Währungsunion weiterentwickeln – Euro garantiert Stabilität
  9. EU-Mehrwert schaffen – groß in großen, klein in kleinen Fragen sein
  10. Politik mit Verantwortung – europäische Werte verteidigen

Das vollständige Positionspapier finden Sie hier.

Aktuelle Lage und Konjunktur der sächsischen Wirtschaft

Im 1. Halbjahr 2018 hat sich die sächsische Wirtschaft überdurchschnittlich entwickelt. Das ging einher mit einer weiteren positiven Entwicklung der Beschäftigung. Die gute Konjunktur darf aber nicht über strukturelle Aufgaben hinwegtäuschen – Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft müssen durch gute Rahmenbedingungen weiter gestärkt werden.

Wie die Ergebnisse der VSW-Konjunkturumfrage zeigen, erwarten die sächsischen Branchen daher mehrheitlich einen Rückgang der Ausfuhren im kommenden Jahr. Angesichts der hohen Bedeutung des Außenhandels für die sächsische Wirtschaft dürfte sich das Wachstum auch im Freistaat weiter reduzieren.

Lage und Konjunktur der sächsischen Wirtschaft | Januar 2019

Befristungen: Unerlässlich für Beschäftigung und Arbeitsmarkt

[29.01.19] Befristete Arbeitsverhältnisse sind sowohl für Arbeitnehmer als auch für die Wirtschaft ein unerlässliches Muss. Befristete Arbeit trägt dazu bei, dass Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose den Weg zurück in den Arbeitsmarkt finden. Dabei ist die Chance, direkt in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden, in den letzten Jahren weiter angestiegen. Betrieben bietet befristete Beschäftigung den Betrieben ein Mindestmaß an Flexibilität.

Vor diesem Hintergrund sind die Beschränkungen, die der Koalitionsvertrag vorsieht, kontraproduktiv und gefährlich. Sie stellen die betriebliche Praxis vor kaum handhabbare Probleme.

BDA-Positionspapier: Befristungen - unerlässlich für Beschäftigung und Arbeitsmarkt

Arbeitgeber aktuell: Deutschland für Fachkräfte attraktiv machen

[24.01.19] Die neue Ausgabe von "Arbeitgeber aktuell" der BDA informiert u.a. über folgende Themen:

  • Befristungen als Jobmotor erhalten
  • Für eine bessere und erfolgreichere Rehabilitation
  • Nationale Weiterbildungsstrategie: Unternehmen stärken, nicht einschränken
  • Brexit: Chaotischen Austritt verhindern

Arbeitgeber aktuell | Januar 2019

Arbeitgeberpräsident Dr. Brückner im DNN-Interview

[23.01.19] Im Interview mit den Dresdner Neuesten Nachrichten spricht Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner über Wirtschaftsperspektiven und notwen­dige Investitionen im Freistaat. "Wir müssen uns auf unruhigere Zeiten einstellen", schätzt er die kommenden Herausforderungen ein. 

Im Hinblick auf die Landtagswahl verweist er auf das Positionspapier der VSW und macht deutlich, was die Wirtschaft erwartet: Die Politik muss sich vor allem darum kümmern, ihre Kernaufga­ben in den Bereichen Bildung, Infrastruktur und Sicherheit zu erfüllen.

Sächsische Wirtschaft erwartet schwächeres Wachstum bei auffrischendem Gegenwind

[13.01.19] Die sächsische Wirtschaft kann auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurückblicken. Allerdings mehren sich die Anzeichen für eine Eintrübung der Konjunktur. Im III. Quartal 2018 verzeichnete die deutsche Wirtschaft den ersten Rückgang des BIP gegenüber dem Vorquartal seit über drei Jahren. Zudem wirken sich eine nachlassende weltwirtschaftliche Dynamik für Deutschland und Sachsen immer spürbarer aus.

Wie die Ergebnisse der VSW-Konjunkturumfrage zeigen, erwarten die sächsischen Branchen daher mehrheitlich einen Rückgang der Ausfuhren im kommenden Jahr. Angesichts der hohen Bedeutung des Außenhandels für die sächsische Wirtschaft dürfte sich das Wachstum auch im Freistaat weiter reduzieren.

VSW.kompakt: Sächsische Wirtschaft erwartet schwächeres Wachstum bei auffrischendem Gegenwind

Landespolitik muss Fokus auf Entwicklung des ländlichen Raums und der mittelständischen Wirtschaft setzen

[10.01.19] Im Rahmen des heutigen Neujahrsempfangs hat die VSW ihr Positionspapier „Für Sachsen . Positionen und Vorschläge der sächsischen Wirtschaft im Wahljahr 2019“ vorgelegt.

In seiner Neujahrsrede erklärte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner dazu: „Alle wollen, dass sich die positive Entwicklung des Freistaats fortsetzt. Das geht aber nur mit einer prosperierenden Wirtschaft im gesamten Freistaat, nicht nur in den Zentren Chemnitz, Dresden und Leipzig. Das will ich ausdrücklich unterstreichen. Schließlich sind zwei Drittel aller Unternehmen mit 60 Prozent aller Arbeitsplätze außerhalb dieser drei Städte und verdienen die gleiche Aufmerksamkeit. Eine verantwortungsvolle Landespolitik muss die Entwicklung des ländlichen Raums und des Mittelstands, der unsere Wirtschaft dominiert, in den Fokus stellen. Aus unserer Sicht muss sich die Politik vor allem darum kümmern, ihre Kernaufgaben in den Bereichen Bildung, Infrastruktur und Sicherheit zu erfüllen. Mit der guten finanziellen Situation des Freistaats haben wir die Basis, dort auch entsprechend zu investieren.

„Für Sachsen . Positionen und Vorschläge der sächsischen Wirtschaft im Wahljahr 2019“

Schnellere Genehmigungen und verbesserte Infrastruk­tur für Durchführung von Schwerlasttransporten

[13.12.18] Anlässlich des Treffens von VSW- und Unternehmensvertretern mit dem Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger (li.) und Staatssekretär Erhard Weimann (re.), in Berlin erklärte die VSW:

„Funktionierende Großraum- und Schwerlasttransporte sind unerlässlich für das Funktionieren unserer Wirtschaft. Die Verdopplung der Antragszahlen im Online-Portal VEMAGS von 225.000 im Jahr 2010 auf 505.000 im Jahr 2017 untermauert ihre Relevanz. Unsere Kunden erwarten nicht nur Qualität bei den Produkten, sondern auch bei der Abwicklung der Lieferungen. Allerdings wird es immer mehr zur Zitterpartie, ob solche Transporte von A nach B termingerecht durchgeführt werden können. Verzögerungen in Genehmigungsverfahren führen vor allem bei Exporten, die zuletzt der Wachstumstreiber unserer Wirtschaft waren, zu einem Wettbewerbsnachteil gegenüber ausländischen Anbietern."

Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier.