Arbeitskosten in Deutschland steigen weiter und belasten Unternehmen

[11.07.17] Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern wird Arbeit in Deutschland derzeit deutlich schneller teurer. Wie das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) mitteilte, habe der Anstieg der deutschen Arbeitskosten im vergangenen Jahr mit einem Zuwachs um nominal 2,5 Prozent klar über dem EU-Durchschnitt von 1,6 Prozent gelegen. Eine Entwicklung, die die Unternehmen zu Recht beunruhigt: Die steigenden Arbeitskosten bedeuten für sie Wettbewerbsnachteile, zumal das Produk­tivitätswachstum in den vergangenen Jahren hinter den steigenden Arbeitskosten zurückgeblieben ist.

Hamburger Initiative für Freihandel und Wachstum

[06.07.17] „Fairer Handel ist die Grundvoraussetzung für Wachstum und Wohlstand weltweit. Er kann in Zukunft nur weiter gedeihen, wenn heimische Märkte geöffnet und Handelshemmnisse beseitigt werden. Mit wachsender Sorge beobachten wir protektionistische Strömungen und eine Zunahme neuer Handels­barrieren, heißt es in der Erklärung auf Initiative der INSM. Um Fortschritte auf dem Weg zu einem verlässlichen und transparenten internationalen Handelssystem zu erzielen, fordern wir die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten auf:

  • Beschlossene Freihandelsabkommen wie CETA zügig zu ratifizieren, die begonnenen Verhandlungen für Freihandelsabkommen wie TTIP wiederaufzunehmen und mit den Gesprächen für neue Freihandelsabkommen zu beginnen.
  • Schnelle und effektive Verfahren zur Streitschlichtung einzuführen.
  • Tarifäre und nicht-tarifäre Handelshemmnisse zwischen den G20-Staaten und gegenüber anderen Staaten und Regionen abzubauen.
  • Protektionistischen und nationalistischen Strömungen eine klare Absage zu erteilen.“

Hamburger Initiative für Freihandel und Wachstum

Arbeitgeber aktuell: Neue Wege in den Arbeitsmarkt

[05.07.17] Die neue Ausgabe von "Arbeitgeber aktuell" der BDA informiert u.a. über folgende Themen:

  • Betriebsferne Änderung des Teilzeitrechts gestoppt
  • "Pakt für anständige Löhne" - Politik muss Tarifautonomie wahren
  • Neue Wege in den Arbeitsmarkt statt mehr Verstaatlichung

Arbeitgeber aktuell | Juli 2017

BDA: Fakten statt Zerrbilder - Die Realität auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt in Deutschland befindet sich dank richtiger Reformen im Zuge der Agenda 2010 seit Jahren auf Erfolgskurs und so ist die Zahl der Arbeitslosen in Arbeitsagenturen und Jobcentern immer weiter gesunken. In nicht einmal einer Dekade wurde auf dem Arbeitsmarkt der Turnaround geschafft. Wesentlich mitverantwortlich hierfür sind die Stärke und Innovationskraft der deutschen Wirtschaft, eine funktionierende Sozialpartnerschaft sowie die in den vergangenen Jahren erhöhte Flexibilität des Arbeitsmarkts.

Flexible Beschäftigungsformen werden zu Unrecht als „atypisch“ oder gar „prekär“ diffamiert, denn sie sind zu einem nicht unerheblichen Teil von den Beschäftigten erwünscht und erhöhen ihre Teilhabemöglichkeiten am Arbeitsmarkt.

Fakten statt Zerrbilder - Die Realität auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Gute Geschäftsbeziehungen in alle Welt sind unser tägliches Geschäft

[21.06.17] „Angesichts des steten Wandels in der Welt und damit wachsenden Herausforderungen ist es eine hervorzuhebende Leistung, dass der Freistaat vor allem dank seiner erfolgreichen Exportwirtschaft wächst. Unsere Unternehmen exportieren in über 150 Länder. Daher ist es in unserem ureigenen Interesse, gute Geschäftsbeziehungen mit unseren Partnern in aller Welt zu halten. Das gelingt uns, weil Unternehmer und unsere Mitarbeiter weltoffen und tolerant sind. Das ist unser tägliches Geschäft!“, sagte Arbeitgeber­präsident Dr. Jörg Brückner anlässlich der Eröffnung des VSW-Sommerfests gestern im TSW in Radebeul.

In seinem Grußwort machte Ministerpräsident Stanislaw Tillich deutlich, dass er in den jüngsten Investitionsentscheidungen zugunsten des Industrie- und Technologiestandortes Sachsen die Bestätigung für eine kluge und kontinuierliche Wirtschaftspolitik im Freistaat in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten sieht. Die jüngsten Ansiedlungserfolge seien Höhepunkte in einer Reihe von Entscheidungen, die der sächsischen Wirtschaft ordentlich Rückenwind geben. Tillich fügte hinzu, er werde weiter für eine starke Wirtschaft, Investitionen und Arbeitsplätze werben. In dem Zusammenhang kritisierte er erneut die Regelungen zu den Netzentgelten. Das aktuelle System benachteilige die hiesige Wirtschaft und Verbraucher. Er wolle weiter für eine faire Verteilung der Entgelte kämpfen.

Wettbewerb "Unternehmen für Toleranz" gestartet

Bereits zum 4. Mal wird der Wettbewerb "Unternehmen für Toleranz" gemeinsam von der VSW, dem Sächsischen Staatsministerium für Gleichtsellung und Integration, dem DGB sowie dem Kulturbüro Sachsen und von ARBEIT UND LEBEN Sachsen ausgeschrieben. Mit dem Titel werden Unternehmen ausgezeichnet, die sich für Werte wie Vielfalt und Toleranz und gegen Diskriminierung und Rassismus einsetzen. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2017.

Im vergangenen Jahr wurden die BMW AG, Werk Leipzig, die Brumm Bau GmbH, die GETT Gerätetechnik GmbH und die Wacker Chemie AG, Werk Nünchritz für ihr Engagement für eine offene Unternehmenskultur mit dem Titel „Unternehmen für Toleranz“ ausgezeichnet.

Bewerbung: Unternehmen für Toleranz

Starke Berufsschulen in der digitalen Welt

[31.05.17] Die Kultusministerkonferenz (KMK), die BDA und der DGB ergreifen gemeinsam die Initiative für Berufsschulen als moderne und zukunftsfeste Lernorte. Ziel ist, Schülerinnen und Schüler verstärkt auf die digitale Arbeitswelt vorzubereiten. KMK, BDA und DGB haben dieses Ziel in einer gemeinsamen Erklärung formuliert.

Erklärung: Gemeinsam für starke Berufsschulen in der digitalen Welt

Qualifizierung 4.0 - Für eine zukunftsorientierte berufliche Weiterbildung

Die berufliche Weiterbildung ist ein Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und für die Beschäftigungsfähigkeit. Weiterbildung wird immer wichtiger, um mit der abnehmenden „Halbwertszeit des Wissens“ Schritt halten zu können.

Die Ausgaben der Unternehmen für die Weiterbildung ihrer Beschäftigten steigen kontinuierlich und liegen aktuell bei 33,5 Mrd. EUR. 86 Prozent aller Unternehmen haben sich in der betrieblichen Weiterbildung engagiert – das ist ein Rekordwert. Berufliche Weiterbildung muss sich am konkreten betrieblichen Bedarf orientieren und kann nicht fernab der betrieblichen Realität planwirtschaftlich am „grünen Tisch“ festgelegt werden. Sonst besteht die Gefahr, dass Weiterbildung am tatsächlichen Bedarf vorbeigeht und mehr schadet als nützt.

BDA: Qualifizierung 4.0 - Für eine zukunftsorientierte berufliche Weiterbildung