Positionen

Hier finden Sie alle Themen der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V.

imreg-Standpunkt: Politik erzwingt Disruption in einem systemrelevanten Industriezweig - Herausforderungen für Standort steigen

[06.02.20] Die systemrelevante sächsische Automobil- und Zulieferindustrie steht gleichzeitig vor mehreren Herausforderungen. Die Politik greift mit massiver Regulierung ein, was den Strukturwandel hin zu neuen Antriebstechnologien und Verkehrskonzepten beschleunigt und gleichzeitig zu einer globalen Nachfrageschwäche bei steigender Kostenbelastung führt. Das hat die Produktionsentwicklung in der deutschen Automobilindustrie regelrecht einbrechen lassen, wovon wiederum besonders die Zulieferbereiche betroffen sind. Sachsen treffen diese Entwicklungen überproportional.

Angesichts der schwierigen Situation der Automobil- und Zulieferbranche muss die Politik auf Landes- und Bundesebene ihre Hausaufgaben machen und so zur Verbesserung der Produktions- und Standortbedingungen vor Ort beitragen.

imreg-Standpunkt „Politik erzwingt Disruption in einem systemrelevanten Industriezweig – Herausforderungen für Standort steigen“

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Rezession in der Industrie - gute Konjunktur bei Bau und Dienstleistungsbranchen

Die sächsische Wirtschaft wird 2019 voraussichtlich stagnieren. Bereits im 1. Halbjahr gelang nur ein "Nullwachstum". Im 2. Halbjahr setzte sich der Abschwung fort. Dabei ist die Situation zwischen den verschiedenen Branchen sehr unterschiedlich: Vor allem die Metall- und Elektroindustrie als wichtigster Industriezweig im Freistaat steckt bereits seit einigen Monaten in der Rezession. Das lässt – erstmals seit 2009 – den Arbeitsplatzaufbau stocken. Diese Entwicklung wird nicht ohne Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft, Steuereinnahmen und Arbeitsplätze bleiben. Obwohl derzeit die gute Konjunktur von Bau und Dienstleistungsbranchen noch die sächsische Wirtschaft stützt.

Konjunkturreport für die sächsische Wirtschaft


Für Sachsen. Positionen und Vorschläge der sächsischen Wirtschaft im Wahljahr 2019

[10.01.19] Die VSW hat ihr Positionspapier "Für Sachsen. Positionen und Vorschläge der sächsischen Wirtschaft im Wahljahr 2019" vorgelegt.

Das Positionspapier umfasst folgende Themen und Schwerpunkte:

  • Bildung
      - Frühkindliche Bildung intensiver fördern
      - Das sächsische Schulsystem am internationalen Spitzenniveau orientieren
  • Aus- und Weiterbildung
      - Flächendeckend eine gute Berufsschulversorgung sicherstellen
      - Weiterbildungsscheck für alle Arbeitnehmer öffnen
  • Infrastruktur - Verkehrsinfrastruktur zügig und zukunftsfest weiterentwickeln
  • Digitalisierung - Flächendeckend leistungsfähige infrastrukturelle Voraussetzungen schaffen
  • Steuern und Abgaben
      - Deckelung der Sozialbeiträge bei 40 Prozent
      - Abschaffung des Solidaritätszuschlags
      - Mehr Netto vom Brutto für die Arbeitnehmer
      - Rekordbelastung bei der Gewerbesteuer reduzieren
  • Klima- und Energiepolitik - Klimaschutz global anpacken, Strompreisniveau senken, Versorgungssicherheit gewährleisten
  • Technologieförderung - Kooperation mit regionalem Mittelstand verbindlich festlegen
  • Arbeitsmarkt - Überregulierung zurückdrängen, Arbeitszeit flexibilisieren, Fachkräftepotentiale heben
  • Modernes Sachsen
      - Solide und nachhaltige Finanzpolitik
      - Leistungsfähige, effiziente und digitale Verwaltung
      - Innere Sicherheit und starker Staat

Das vollständige Positionspapier finden Sie hier.


Der Brexit kommt - Was ist zu tun?

111 Orientierungsfragen für die Praxis inklusive Hintergrundinformationen und Szenarien zu den Auswirkungen des Brexits von BDI, BDA und vbw

Leitfaden | Mittelstandspolitik | Brexit


imreg-Standpunkt: Sachsen braucht flächendeckend leistungsfähige infrastrukturelle Rahmenbedingungen

[30.11.18] Sachsen braucht flächendeckend leistungsfähige infrastrukturelle Rahmenbedingungen. Denn nur so kann der positive Wachstumsprozess auch künftig fortgesetzt werden. Eine weitere Konzentration auf die Großstädte, wie sie verschiedene Wirtschaftsinstitute empfehlen, ist dagegen kontraproduktiv für den Freistaat, wie ein aktueller Standpunkt des imreg-Instituts zeigt.

imreg-Standpunkt: Von Leucht- und Elfenbeintürmen – Konzentration auf Großstädte würde künftige Entwicklung Sachsens gefährden


BDI-Positionspapier: Für eine starke und souveräne EU

Das Jahr 2019 wird ein entscheidendes Jahr für Europa. Mit den Europawahlen und dem Amtsantritt einer neuen Europäischen Kommission werden wichtige politische Weichen gestellt – mit weitreichenden Auswirkungen auch auf die deutsche und europäische Industrie.

Im Positionspapier hat der BDI den Blick auf die inneren wie äußeren Herausforderungen für die Europapolitik in den kommenden fünf bis sieben Jahren gerichtet. Daraus leiten sich konkrete Forderungen der deutschen Industrie ab: Eckpunkte eines Navigationsplans, um unseren Kontinent zukunftsfester zu gestalten – geleitet vom Gedanken, dass Europa keineswegs das Problem ist, sondern vielmehr die Lösung für eine Vielzahl von Problemen, denen wir Europäer uns zu stellen haben.

BDI-Positionspapier: Für eine starke und souveräne EU


VSW-Erklärung "Für Rechtsstaatlichkeit, Weltoffenheit und Toleranz"

[27.09.18] Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft - unabhängige Stimme und Dachorganisation der Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände im Freistaat - bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung als Fundament unseres gesellschaft­lichen Zusammenlebens. Auf dieser Basis hat sich Sachsen in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Zuletzt ist der Freistaat vor allem dank seiner erfolgreichen Exportwirtschaft in über 200 Länder gewachsen, die tausende neue Jobs sowie steigende Steuereinnahmen bringt und damit ganz wesentlich unser aller Wohlstand sichert. Dazu haben entscheidend auch unsere Mitarbeiter beigetragen, deren Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern weltweit von Respekt, Toleranz und Weltoffenheit geprägt ist. Deshalb lassen wir es nicht zu, dass einzelne radikale Minderheiten – egal welcher Couleur – diesen Erfolg beschädigen.

Die vollständige Erklärung finden Sie hier.