Positionen

Hier finden Sie alle Themen der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V.

Sachsens Wirtschaftsleistung stagniert im 1. Halbjahr 2019

In den ersten sechs Monaten stagnierte die Wirtschaftsleistung im Freistaat und lag noch unter dem schwachen Bundesdurchschnitt (+0,4 Prozent). Der Auftragseingang der sächsischen Industrie reduzierte sich um -8 Prozent. Überdurchschnittlich vom Abschwung betroffen sind Investitionsgüter und das Auslands­geschäft. Die Exporterwartungen zeigen ein weiter schwieriges Umfeld für die Industrieunter­nehmen. Dagegen konnte das Baugewerbe sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz weiterhin zweistellige Zuwächse verbuchen. Auch die anderen Dienstleistungssektoren verzeichneten steigende Umsätze. Da wichtige Frühindikatoren nach unten zeigen, sind weitere Korrekturen zu erwarten. Auch die Stimmung in den sächsischen Unternehmen trübte sich – mit Ausnahme des Baugewerbes – in Breite ein.

Aktuelle Konjunktur 1. Halbjahr 2019

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Für Sachsen. Positionen und Vorschläge der sächsischen Wirtschaft im Wahljahr 2019

[10.01.19] Die VSW hat ihr Positionspapier "Für Sachsen. Positionen und Vorschläge der sächsischen Wirtschaft im Wahljahr 2019" vorgelegt.

Das Positionspapier umfasst folgende Themen und Schwerpunkte:

  • Bildung
      - Frühkindliche Bildung intensiver fördern
      - Das sächsische Schulsystem am internationalen Spitzenniveau orientieren
  • Aus- und Weiterbildung
      - Flächendeckend eine gute Berufsschulversorgung sicherstellen
      - Weiterbildungsscheck für alle Arbeitnehmer öffnen
  • Infrastruktur - Verkehrsinfrastruktur zügig und zukunftsfest weiterentwickeln
  • Digitalisierung - Flächendeckend leistungsfähige infrastrukturelle Voraussetzungen schaffen
  • Steuern und Abgaben
      - Deckelung der Sozialbeiträge bei 40 Prozent
      - Abschaffung des Solidaritätszuschlags
      - Mehr Netto vom Brutto für die Arbeitnehmer
      - Rekordbelastung bei der Gewerbesteuer reduzieren
  • Klima- und Energiepolitik - Klimaschutz global anpacken, Strompreisniveau senken, Versorgungssicherheit gewährleisten
  • Technologieförderung - Kooperation mit regionalem Mittelstand verbindlich festlegen
  • Arbeitsmarkt - Überregulierung zurückdrängen, Arbeitszeit flexibilisieren, Fachkräftepotentiale heben
  • Modernes Sachsen
      - Solide und nachhaltige Finanzpolitik
      - Leistungsfähige, effiziente und digitale Verwaltung
      - Innere Sicherheit und starker Staat

Das vollständige Positionspapier finden Sie hier.


Der Brexit kommt - Was ist zu tun?

111 Orientierungsfragen für die Praxis inklusive Hintergrundinformationen und Szenarien zu den Auswirkungen des Brexits von BDI, BDA und vbw

Leitfaden | Mittelstandspolitik | Brexit


imreg-Standpunkt: Sachsen braucht flächendeckend leistungsfähige infrastrukturelle Rahmenbedingungen

[30.11.18] Sachsen braucht flächendeckend leistungsfähige infrastrukturelle Rahmenbedingungen. Denn nur so kann der positive Wachstumsprozess auch künftig fortgesetzt werden. Eine weitere Konzentration auf die Großstädte, wie sie verschiedene Wirtschaftsinstitute empfehlen, ist dagegen kontraproduktiv für den Freistaat, wie ein aktueller Standpunkt des imreg-Instituts zeigt.

imreg-Standpunkt: Von Leucht- und Elfenbeintürmen – Konzentration auf Großstädte würde künftige Entwicklung Sachsens gefährden


BDI-Positionspapier: Für eine starke und souveräne EU

Das Jahr 2019 wird ein entscheidendes Jahr für Europa. Mit den Europawahlen und dem Amtsantritt einer neuen Europäischen Kommission werden wichtige politische Weichen gestellt – mit weitreichenden Auswirkungen auch auf die deutsche und europäische Industrie.

Im Positionspapier hat der BDI den Blick auf die inneren wie äußeren Herausforderungen für die Europapolitik in den kommenden fünf bis sieben Jahren gerichtet. Daraus leiten sich konkrete Forderungen der deutschen Industrie ab: Eckpunkte eines Navigationsplans, um unseren Kontinent zukunftsfester zu gestalten – geleitet vom Gedanken, dass Europa keineswegs das Problem ist, sondern vielmehr die Lösung für eine Vielzahl von Problemen, denen wir Europäer uns zu stellen haben.

BDI-Positionspapier: Für eine starke und souveräne EU


VSW-Erklärung "Für Rechtsstaatlichkeit, Weltoffenheit und Toleranz"

[27.09.18] Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft - unabhängige Stimme und Dachorganisation der Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände im Freistaat - bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung als Fundament unseres gesellschaft­lichen Zusammenlebens. Auf dieser Basis hat sich Sachsen in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Zuletzt ist der Freistaat vor allem dank seiner erfolgreichen Exportwirtschaft in über 200 Länder gewachsen, die tausende neue Jobs sowie steigende Steuereinnahmen bringt und damit ganz wesentlich unser aller Wohlstand sichert. Dazu haben entscheidend auch unsere Mitarbeiter beigetragen, deren Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern weltweit von Respekt, Toleranz und Weltoffenheit geprägt ist. Deshalb lassen wir es nicht zu, dass einzelne radikale Minderheiten – egal welcher Couleur – diesen Erfolg beschädigen.

Die vollständige Erklärung finden Sie hier.


Investitionen in Zukunft des ländlichen Mittelstands unterstützen

Die sächsische Wirtschaft begrüßt das geplante Förderprogramm „Regionales Wachstum“, das mit dem neuen Doppelhaushalt eingeführt werden soll. Es sieht eine investive Förderung mittelständischer Unternehmen vor, um die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit im ländlichen Raum zu sichern.

Aus unserer Sicht sollte die Förderung technologie- und branchenoffen gestaltet werden, sich auf Investitionen kleiner Unternehmen in den Landkreisen beschränken und ein einfaches und transparentes Förderverfahren angestrebt werden. In diesem Zusammenhang bekräftigen wir erneut unsere Forderung, für die Finanzierung des Programms künftig auch EFRE-Mittel einzusetzen", sagte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner. (mehr)

VSW-Stellungnahme Förderung „Regionales Wachstum“