Positionen

Hier finden Sie alle Themen der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V.

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BDI-Positionspapier: Für eine starke und souveräne EU

Das Jahr 2019 wird ein entscheidendes Jahr für Europa. Mit den Europawahlen und dem Amtsantritt einer neuen Europäischen Kommission werden wichtige politische Weichen gestellt – mit weitreichenden Auswirkungen auch auf die deutsche und europäische Industrie.

Im Positionspapier hat der BDI den Blick auf die inneren wie äußeren Herausforderungen für die Europapolitik in den kommenden fünf bis sieben Jahren gerichtet. Daraus leiten sich konkrete Forderungen der deutschen Industrie ab: Eckpunkte eines Navigationsplans, um unseren Kontinent zukunftsfester zu gestalten – geleitet vom Gedanken, dass Europa keineswegs das Problem ist, sondern vielmehr die Lösung für eine Vielzahl von Problemen, denen wir Europäer uns zu stellen haben.

BDI-Positionspapier: Für eine starke und souveräne EU


VSW-Erklärung "Für Rechtsstaatlichkeit, Weltoffenheit und Toleranz"

[27.09.18] Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft - unabhängige Stimme und Dachorganisation der Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände im Freistaat - bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung als Fundament unseres gesellschaft­lichen Zusammenlebens. Auf dieser Basis hat sich Sachsen in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Zuletzt ist der Freistaat vor allem dank seiner erfolgreichen Exportwirtschaft in über 200 Länder gewachsen, die tausende neue Jobs sowie steigende Steuereinnahmen bringt und damit ganz wesentlich unser aller Wohlstand sichert. Dazu haben entscheidend auch unsere Mitarbeiter beigetragen, deren Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern weltweit von Respekt, Toleranz und Weltoffenheit geprägt ist. Deshalb lassen wir es nicht zu, dass einzelne radikale Minderheiten – egal welcher Couleur – diesen Erfolg beschädigen.

Die vollständige Erklärung finden Sie hier.


Investitionen in Zukunft des ländlichen Mittelstands unterstützen

Die sächsische Wirtschaft begrüßt das geplante Förderprogramm „Regionales Wachstum“, das mit dem neuen Doppelhaushalt eingeführt werden soll. Es sieht eine investive Förderung mittelständischer Unternehmen vor, um die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit im ländlichen Raum zu sichern.

Aus unserer Sicht sollte die Förderung technologie- und branchenoffen gestaltet werden, sich auf Investitionen kleiner Unternehmen in den Landkreisen beschränken und ein einfaches und transparentes Förderverfahren angestrebt werden. In diesem Zusammenhang bekräftigen wir erneut unsere Forderung, für die Finanzierung des Programms künftig auch EFRE-Mittel einzusetzen", sagte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner. (mehr)

VSW-Stellungnahme Förderung „Regionales Wachstum“


Auswirkungen des Mindestlohns auf die sächsische Wirtschaft

Die VSW lehnt den flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn weiterhin grundsätzlich als Eingriff in den Preisbildung auf dem Arbeitsmarkt und die vom Grundgesetz garantierte Tarifautonomie ab. Höhere Einkommen und Löhne – so wünschenswert diese für die Menschen und Arbeitnehmer im Land sind – müssen erwirtschaftet werden und können nicht gesetzlich verordnet werden. Die politische Kehrtwende in diesem Thema hat – gerade im Mittelstand – zu einem spürbaren Vertrauensverlust in die politischen Rahmenbedingungen geführt, zumal die Bürokratielasten für Unternehmen deutlich zunahmen.

Um die negativen Auswirkungen des Mindestlohns zu begrenzen, fordert die VSW u.a.:

  • Kein Hinausgehen über das gesetzliche Orientierungsniveau bei anstehender Erhöhung
  • Überarbeitung und praxisgerechte Reduzierung der Haftung des Subunternehmers
  • Dringende Reduzierung der Aufzeichnungspflichten

VSW-Stellungnahme: Auswirkungen des Mindestlohns auf die sächsische Wirtschaft


Wachstumsbarrieren im Mittelstand reduzieren - europäische KMU-Definition zukunftsfest machen

Stellungnahme der VSW zur öffentlichen Konsultation zur Überprüfung der Definition von KMU der Europäischen Kommission

Aktuell wirkt die strikte KMU-Definition zunehmend als Wachstumsbarriere für mittelständische Firmen, was ordnungspolitisch höchst bedenklich ist und letztlich die strukturellen Herausforderungen nicht löst. Aus Sicht der sächsischen Wirtschaft sind die Maßnahmen für eine global wettbewerbsfähigere Mittelstands­politik daher konsequent weiterzuentwickeln. Dabei sind folgende Anpassungen zu empfehlen:

  • Beschäftigtengrenze anheben
  • Schwellenwerte anpassen
  • Auf Produktionswert statt Umsatz abzielen
  • Indikatoren effektiv reduzieren
  • Klein- und Kleinstunternehmen zusammenführen
  • Beschäftigtendefinition klarer und nachweisbarer
  • KMU-Nachweisverfahren planungssicher machen
  • Definition von Verbund- und Partnerunternehmen an Praxis anpassen
  • Übergangskategorie für größere Mittelständler einführen.

VSW-Stellungnahme vom 04.05.2018


imreg-Standpunkt: Export als Wachstumsmotor

Der Freistaat ist ein großer Gewinner der Globalisierung, wie die wachsenden Exporterfolge sächsischer Unternehmen zeigen. In mittlerweile 203 Länder werden Produkte „made in Saxony“ exportiert. Das ist gleichzeitig ein überzeugendes Zeichen von Weltoffenheit in der gelebten betrieblichen Praxis, denn nur wenn die Unternehmen und ihre Mitarbeiter mit den weltweiten Geschäftspartnern respektvoll und tolerant zusammenarbeiten, entstehen erfolgreiche und belastbare Geschäftsbeziehungen.

Vor diesem Hintergrund sieht die sächsische Wirtschaft es mit Sorge, dass sich die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechtert haben und eine Reihe von geopolitischen Anspannungen für weitere ökonomische Unsicherheit sorgt. Eine Eskalation muss zwingend verhindert werden. Schließlich hängt in Sachsen jeder fünfte Job am Export, in der Industrie sogar jeder zweite.

Export als Wachstumsmotor der sächsischen Wirtschaft – Risiken am Horizont