Positionen

Hier finden Sie alle Themen der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V.

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imreg-Standpunkt: Flexibilität schafft Arbeitsplätze

Die Möglichkeit der Teilzeit und der Befristung von Arbeitsverhältnissen gibt Unternehmen Flexibilität bei unsicherer Auftragslage und ist Jobmotor für Berufseinsteiger und Langzeitarbeitslose. Wer diese Instrumente einschränkt, der gefährdet Wachstum und Arbeitsplätze.

imreg-Standpunkt: Wer ist der größte Befrister im ganzen Land? - Über die Befristungsanteile in den Wirtschaftszweigen


Globale Wettbewerbsfähigkeit stärken - Innovationskraft verbreitern

VSW zur öffentlichen Konsultation zu EU-Fonds im Bereich Kohäsion

Um die bisherigen positiven Entwicklungsergebnisse Sachsens nicht zu gefährden, plädiert die VSW für eine angemessene Finanzausstattung für bisherige Übergangs- und stärker entwickelte Regionen in der kommenden Förderperiode, die eine gezielte Verbesserung der regionalen Rahmenbedingungen sowie der Anpassungsfähigkeit an globale und technologische Trends zulässt und das Fördergefälle zu Nachbarregionen begrenzt.

Hierfür bedarf es einer thematischen Konzentration der Strukturfonds auf die Bereiche:

1. Aus- und Weiterbildung (insbesondere Fachkräftequalifizierung, Berufsausbildung, Schulbildung),

2. Infrastruktur und Mobilität (insbesondere leistungsfähige Breitbandnetze, schnelle Schienen- und Straßenverkehrsanbindungen, Anpassungen an sich ändernde Mobilitätskonzepte),

3. Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit (insbesondere technologieoffene Unterstützung von betrieblicher Forschung und Entwicklung sowie Wachstumsmaßnahmen) sowie

4. Investitionen in die Digitalisierung als generelles Querschnittsthema.

VSW-Stellungnahme zur öffentlichen Konsultation zu EU-Fonds im Bereich Kohäsion


imreg-Standpunkt: Sachsens Lehrerentgelte bereits überdurchschnittlich

Sachsen braucht dringend eine sachliche und ideologiefreie Diskussion über die Zukunft unserer Bildungspolitik. Wir kämpfen heute in Sachsen – wie in allen ostdeutschen Bundesländern – mit einer ungünstigen Altersstruktur der Lehrer. Der gleichzeitig sprunghaft steigende Lehrerbedarf in den westdeutschen Bundesländern und Stadtstaaten erschwert es zudem, auf die erfreulicherweise auch in Sachsen steigenden Kinderzahlen zu reagieren und die Personalstrukturen darauf anzupassen. Die aktuell vor allem in Richtung Lehrerentgelte geführte Diskussion greift angesichts der bestehenden Rahmenbedingungen aber zu kurz, wie auch ein aktueller Standpunkt des imreg - Institut für Mittelstands- und Regionalentwicklung GmbH zeigt. Danach sind Sachsens Lehrerverdienste bereits überdurchschnittlich – dies gilt sowohl im regionalen als auch im bundesweiten Vergleich.


VSW-Forderungen für die Koalitionsverhandlungen

Aus Sicht der sächsischen Wirtschaft ist entscheidend, dass sich die neue Bundesregierung wieder auf die Kernaufgaben staatlichen Handelns, sei es bei der Infrastruktur, der Daseinsvorsorge oder der Ausgestaltung der Sozialversicherungen und der Steuerpolitik, konzentriert. Denn hier gibt es nach wie vor große Defizite und Handlungsbedarf.

Folgende Punkte sind aus unserer Sicht dabei entscheidend:

  • Infrastrukturelle Rahmenbedingungen für die Digitalisierung schaffen
  • Zukunftsfähige Rahmenbedingungen für Güterverkehr und Logistik entwickeln
  • Schienenfernverbindung Chemnitz-Leipzig in vordringlichen Bedarf einstufen
  • Europäische Umwelt- und Stoffpolitik mit Augenmaß und Energiepolitik ideologiefrei betreiben
  • Wettbewerbsfähiges Arbeitsrecht sichern und Bürokratie im Mindestlohn reduzieren
  • Sozialversicherungsbeiträge deckeln und Solidaritätszuschlag umgehend abschaffen
  • Innovativen Mittelstand steuerlich entlasten
  • Zukunftsorientierte Regionalförderung sichern.

VSW-Forderungen für die Koalitionsverhandlungen


Globale Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft stärken

Positionspapier der VSW zu Leitlinien der Wirtschaftsförderung in Sachsen mit Blick auf die künftige EU-Förderperiode nach 2020

Die VSW begrüßt, dass sich die Sächsische Staatsregierung frühzeitig in die Debatte um die zukünftige Kohäsionspolitik der Europäischen Union einbringt und diese stärker industriepolitisch verknüpfen will.

Folgende Punkte sollten dabei u.a. berücksichtigt werden:

  • Fördergefälle bei Kohäsionspolitik vermeiden – globale Wettbewerbsfähigkeit stärken
  • Schwerpunkte subsidiär und flexibel halten – regionale Eigenverantwortung ausbauen
  • Wettbewerbsfähiges Beihilferecht schaffen – industriellen Mittelstand in KMU-Definition berücksichtigen
  • „Valley of death“ überbrücken – Innovationsinvestitionen als zusätzliche Kategorie im FuEuI-Beihilferahmen ergänzen

VSW-Positionspapier zu Leitlinien der Wirtschaftsförderung in Sachsen


VSW-Stellungnahme zum Entwurf der Mittelstandsrichtlinie

Die VSW begrüßt die geplante Neufassung der Mittelstandsrichtlinie in Sachsen. Die transparente Neustrukturierung der Richtlinie sowie die inhaltlich stärkere Abstimmung der einzelnen Förderbausteine entwickeln die Mittelstandsförderung zielgerichtet weiter. Für eine effektive und mittelstandsgerechte Unterstützung empfiehlt die VSW einzelne bedarfsgerechte Ergänzungen und Änderungen.

VSW-Stellungnahme zum Entwurf der überarbeiteten sächsischen Mittelstandsrichtlinie vom 31.07.2017