Positionen

Hier finden Sie alle Themen der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V.

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VSW-Forderungen für die Koalitionsverhandlungen

Aus Sicht der sächsischen Wirtschaft ist entscheidend, dass sich die neue Bundesregierung wieder auf die Kernaufgaben staatlichen Handelns, sei es bei der Infrastruktur, der Daseinsvorsorge oder der Ausgestaltung der Sozialversicherungen und der Steuerpolitik, konzentriert. Denn hier gibt es nach wie vor große Defizite und Handlungsbedarf.

Folgende Punkte sind aus unserer Sicht dabei entscheidend:

  • Infrastrukturelle Rahmenbedingungen für die Digitalisierung schaffen
  • Zukunftsfähige Rahmenbedingungen für Güterverkehr und Logistik entwickeln
  • Schienenfernverbindung Chemnitz-Leipzig in vordringlichen Bedarf einstufen
  • Europäische Umwelt- und Stoffpolitik mit Augenmaß und Energiepolitik ideologiefrei betreiben
  • Wettbewerbsfähiges Arbeitsrecht sichern und Bürokratie im Mindestlohn reduzieren
  • Sozialversicherungsbeiträge deckeln und Solidaritätszuschlag umgehend abschaffen
  • Innovativen Mittelstand steuerlich entlasten
  • Zukunftsorientierte Regionalförderung sichern.

VSW-Forderungen für die Koalitionsverhandlungen


Globale Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft stärken

Positionspapier der VSW zu Leitlinien der Wirtschaftsförderung in Sachsen mit Blick auf die künftige EU-Förderperiode nach 2020

Die VSW begrüßt, dass sich die Sächsische Staatsregierung frühzeitig in die Debatte um die zukünftige Kohäsionspolitik der Europäischen Union einbringt und diese stärker industriepolitisch verknüpfen will.

Folgende Punkte sollten dabei u.a. berücksichtigt werden:

  • Fördergefälle bei Kohäsionspolitik vermeiden – globale Wettbewerbsfähigkeit stärken
  • Schwerpunkte subsidiär und flexibel halten – regionale Eigenverantwortung ausbauen
  • Wettbewerbsfähiges Beihilferecht schaffen – industriellen Mittelstand in KMU-Definition berücksichtigen
  • „Valley of death“ überbrücken – Innovationsinvestitionen als zusätzliche Kategorie im FuEuI-Beihilferahmen ergänzen

VSW-Positionspapier zu Leitlinien der Wirtschaftsförderung in Sachsen


VSW-Stellungnahme zum Entwurf der Mittelstandsrichtlinie

Die VSW begrüßt die geplante Neufassung der Mittelstandsrichtlinie in Sachsen. Die transparente Neustrukturierung der Richtlinie sowie die inhaltlich stärkere Abstimmung der einzelnen Förderbausteine entwickeln die Mittelstandsförderung zielgerichtet weiter. Für eine effektive und mittelstandsgerechte Unterstützung empfiehlt die VSW einzelne bedarfsgerechte Ergänzungen und Änderungen.

VSW-Stellungnahme zum Entwurf der überarbeiteten sächsischen Mittelstandsrichtlinie vom 31.07.2017


VSW-Beitrag zum Jahresbericht 2016 des Ausländerbeauftragten

Damit die Integration von Menschen, die ein Bleiberecht in unserem Land haben, gelingt, sind Anstrengungen von beiden Seiten notwendig. Die Menschen, die als »Gäste auf Zeit« bei uns bleiben, müssen schnell in Ausbildung oder Beschäftigung kommen, damit sie ihr Leben eigenverantwortlich gestalten können. Da sind wir uns mit der Politik einig.

Einen ganz konkreten Beitrag zur Entwicklungshilfe kann unsere Gesellschaft leisten, indem wir die Asylberechtigten beim Abschluss einer Berufs- oder zumindest Teilausbildung –beispielsweise im Handwerk oder im Dienstleistungsbereich – unterstützen, damit sie später ihr Land wiederaufbauen und für sich und ihre Familien eine lebenswerte Heimat schaffen können.

Als Wirtschaftsverband sehen wir dabei auch die Notwendigkeit, das bisherige Konzept der deutschen Entwicklungshilfe zu hinterfragen. Aus unserer Sicht muss es gelingen, dass sich die Menschen in ihrer Heimat über eine ausgewogene Gestaltung von Wirtschaftsund Handelsbeziehungen eine persönliche Zukunft erarbeiten. Dazu kann auch Sachsen, das dem Export einen großen Teil seines Wohlstands verdankt, beitragen.

VSW-Beitrag zum Jahresbericht 2016 des Ausländerbeauftragten


Fakten statt Zerrbilder - Die Realität auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt in Deutschland befindet sich dank richtiger Reformen im Zuge der Agenda 2010 seit Jahren auf Erfolgskurs und so ist die Zahl der Arbeitslosen in Arbeitsagenturen und Jobcentern immer weiter gesunken. In nicht einmal einer Dekade wurde auf dem Arbeitsmarkt der Turnaround geschafft. Wesentlich mitverantwortlich hierfür sind die Stärke und Innovationskraft der deutschen Wirtschaft, eine funktionierende Sozialpartnerschaft sowie die in den vergangenen Jahren erhöhte Flexibilität des Arbeitsmarkts.

Flexible Beschäftigungsformen werden zu Unrecht als „atypisch“ oder gar „prekär“ diffamiert, denn sie sind zu einem nicht unerheblichen Teil von den Beschäftigten erwünscht und erhöhen ihre Teilhabemöglichkeiten am Arbeitsmarkt.

Fakten statt Zerrbilder - Die Realität auf dem deutschen Arbeitsmarkt


Initiative "Chancen-Euro" der deutschen Arbeitgeber

Wissen und Qualifikation sind die Grundlage unseres Wohlstands, gut ausgebildete Fachkräfte der Motor unserer Wirtschaft. Hierzulande bleiben aber zu viele Talente unentdeckt. Die Arbeitgeber sind überzeugt: Leistung fängt mit Chancen an und haben deshalb die Initiative "Chancen-Euro" gestartet.

Mit einem Euro pro Mitarbeiter pro Jahr schaffen die Unternehmen Bildungschancen und ermöglichen jungen Talenten eine gezielte Förderung durch die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw). Damit übernehmen sie in einer gemeinsamen Initiative gesellschaftliche Verantwortung und setzen sich für Nachwuchskräfte ein. Dazu brauchen wir auch Ihr Unternehmen.

Machen Sie mit! Lassen Sie uns gemeinsam Chancen stiften!