PRESSEMITTEILUNG

Anhaltende Risiken auf sächsischen Schwerpunktmärkten

Daten, Zahlen und Fakten zur Sächsischen Außenhandelswoche 2019:

Im Zeitraum 2010 bis 2018 sind die Exporte in die TOP 3-Zielländer stark gewachsen - nach China um 191 Prozent, in die USA um 94 Prozent und nach Großbritannien um 97 Prozent. Dabei gab es im Vergleich zum letzten Jahr allerdings Rückgänge bei den Exporten in die USA (- 14 Prozent) und nach Großbritannien (- 10 Prozent).

„Das zeigt, dass bereits die anhaltenden Debatten und Ankündigungen das Exportgeschäft belasten und trotz der langfristig positiven Entwicklung die Risiken auf unseren Schwerpunktmärkten anhalten. Die Rahmenbedingungen für die sächsischen Exporteure haben sich deutlich verschlechtert. In China ist das Wirtschaftswachstum auf den tiefsten Stand seit 2009 gefallen und es ist mit einer längeren Schwächephase der chinesischen Wirtschaft zu rechnen.

In den USA drohen Sonderzölle auf europäische Fahrzeuge, immerhin das wichtigste sächsische Exportprodukt, und mit dem anstehenden Brexit ist auch der drittwichtigste Exportmarkt Großbritannien von hohen Risiken betroffen. Derzeit besteht die große Gefahr, dass das Vereinigte Königreich unmittelbar auf den Status eines Drittlandes zurückfällt, was mit der Einführung von Zöllen und Handelskontrollen einherginge“, erklärte die VSW.

Anlage: Entwicklung der sächsischen Exporte in die TOP 3-Zielländer