PRESSEMITTEILUNG

Befristete Beschäftigung in Sachsen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt

„Die positive Entwicklung des Arbeitsmarkts hält an. Das ist vor dem Hintergrund wachsender weltweiter Konflikte und Risiken keine Selbstverständlichkeit und zeigt die nach wie vor hohe Einstellungsbereitschaft der Unternehmen. Sie sind in Zeiten globaler Unsicherheiten und technologischer Umbrüche auf flexible Arbeitsmarktinstrumente, wie Befristungen angewiesen, um auf zunehmende Marktschwankungen und kürzere Produktzyklen reagieren zu können.

Dabei liegt Sachsen im Vergleich der Bundesländer beim Anteil befristet Beschäftigter an allen Beschäftigten mit 6,2 Prozent klar unter dem Bundesdurchschnitt von 8,3 Prozent und deutlich hinter Berlin (12,8 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (9,8 Prozent) auf dem drittletzten Platz aller Bundesländer.

Im Gegensatz zur gewerblichen Wirtschaft bleibt der hohe Befristungsanteil jedoch in den Branchen problematisch, in denen der Staat als Arbeitgeber auftritt – insbesondere in der öffentlichen Verwaltung sowie den Schulen und Hochschulen. Deshalb weist die sächsische Wirtschaft auch die undifferenzierte Kritik an diesem Instrument strikt zurück und lehnt eine stärkere Regulierung ab“, erklärte die VSW anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen.