PRESSEMITTEILUNG

Bildungsmonitor 2018: Sachsen erneut auf Spitzenplatz – Nachholbedarf im internationalen Vergleich bleibt

Zum heute veröffentlichten Bildungsmonitor 2018 erklärte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner:

„Erneut konnte das sächsische Bildungssystem seinen Spitzenplatz im Bundesvergleich erfolgreich verteidigen. Unser Dank und unsere Anerkennung gilt den Lehrern, Erziehern und Hortnern im Freistaat.

Die guten Ergebnisse geben uns die Souveränität für eine kritische und sachliche Diskussion der Ergebnisse – der Stärken und Schwächen. Der deutsche Meister ist schön und ein Erfolg – gerade auch im Vergleich mit den süddeutschen Ländern. Fest steht: Wir müssen gut bleiben, wo wir gut sind und besser werden, wo wir Nachholbedarf haben. Nur so können wir im internationalen Vergleich bestehen, denn dort müssen wir uns beweisen und unseren Wohlstand verteidigen. Mittelmaß hilft dabei ebenso wenig wie eine Absenkung des Niveaus. Unser Ziel muss es sein, beste Bildung für unsere Kinder zu erreichen, um ihnen so die Chance auf eine gute Zukunft zu ermöglichen. Das kostet Geld, verlangt aber auch die Bereitschaft der Eltern und Familien, die gemeinsame Erziehungs- und Bildungsverantwortung mit den Lehrern, Erziehern und Hortnern wahrzunehmen und diese dabei zu unterstützen, dass unsere Kinder international vorn dabei sind.

Das gilt gerade auch für den Zukunftsbereich der Digitalisierung. In den Schulen müssen die Grundlagen gelegt werden, um die Schüler auf die künftigen Anforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt vorzubereiten. Die Sicherstellung einer hochleistungsfähigen Breitbandversorgung für alle Schulen ist hierfür selbstredend eine entscheidende Voraussetzung. Aber auch dabei haben wir noch Nachholbedarf. Die Mittel aus dem angekündigten Digital-Pakt des Bundes sollte Sachsen deshalb nur als Anschubfinanzierung verstehen. Für eine hochmoderne schulische Infrastruktur ist eine dauerhafte Finanzierung und kontinuierliche Weiterentwicklung zu gewährleisten.“