PRESSEMITTEILUNG

Die Pendler müssen auf Arbeit kommen dürfen – das ist im Interesse Sachsens!

Immer mehr Unternehmen äußern ihre Sorgen und ihren Protest gegen die Schließung der Grenze für Berufspendler aus Tschechien.

Dazu erklärte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner:

„Auch wir bekommen immer mehr Hilferufe aus den Grenzregionen, vor allem dem Erzgebirge. Nachdem schon seit längerer Zeit Handel, Dienstleistungen – und vor allem auch der Tourismus – stillstehen, droht dies nunmehr auch Teilen der Industrie, vor allem des Mittelstandes. Die wirtschaftlichen Folgen werfen diese Unternehmen und letztlich eine ganze Region deutlich zurück, wenn Lieferverpflichtungen nicht mehr erfüllt werden können.

Angesichts der massiven Auswirkungen habe ich den Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Schenk und Wirtschaftsminister Dulig eingeladen, mit mir zu den Firmen ins Erzgebirge zu fahren, um sich selbst direkt vor Ort zu informieren.

Damit das Treffen mittelständischer Unternehmer mit Vertretern der Staatsregierung unter Corona-Bedingungen möglich ist, habe ich mich an den FC Erzgebirge Aue mit der Bitte gewandt, dafür das Stadion zu öffnen. Dort wäre der erforderliche Abstand einzuhalten und man wäre doch eng beieinander – regionale Wirtschaft und Staatsregierung.“

Dr. Brückner abschließend: „Dieses Treffen ist genauso wichtig, wie die vielen Gipfel in Berlin oder Dresden.“