PRESSEMITTEILUNG

Digitalisierung muss in zentrale Verantwortung der Staatskanzlei

Zum heutigen Spitzengespräch „Digitale Verwaltung“ erklärte die VSW:

„Wir begrüßen das heutige Spitzengespräch zur digitalen Verwaltung. Zweifellos muss die Verwaltung modernisiert werden, um die bestehenden Aufgaben zu bewältigen. Wir brauchen dafür eine Aufgaben- und Strukturkritik, die zu einer besseren Prioritätensetzung in der öffentlichen Verwaltung führt.

Digitalisierung gehört als Querschnittsaufgabe, die alle Bereiche unseres Lebens berührt, in die zentrale Verantwortung der Staatskanzlei. Sachsen braucht durchgehend eine Verwaltung, die beim Einsatz neuer Technologien mit gutem Beispiel vorangeht, zum Beispiel durch die vollständige Umstellung der Verwaltungsleistungen auf digitale Angebote. E-Government- und Open-Data-Lösungen sind dabei zügig auf den Weg zu bringen. Über Öffentlich-Private-Partnerschaften können mit regionalen IT-Firmen neue Lösungen erarbeitet und bestehende Prozesse weiterentwickelt werden.

Die Strukturen der sächsischen Landesämter und Behörden müssen auf die neuen Anforderungen und Aufgaben ausgerichtet werden. Verwaltungssynergien mit anderen umliegenden Bundesländern sind eingehend zu prüfen – beispielsweise können Denkmalschutzbehörden, Statistikämter, Förderbanken sowie Verkehrsämter enger zusammenarbeiten.“

Diese Forderung ist Teil des VSW-Positionspapiers „Für Sachsen. Positionen und Vorschläge der sächsischen Wirtschaft im Wahljahr 2019“, das Sie anbei finden.