PRESSEMITTEILUNG

Forschungsförderung muss unbürokratisch umgesetzt werden

„Mit der Verabschiedung im Bundestag nimmt die steuerliche Forschungsförderung die nächste Hürde. Der geplante Start zum 1. Januar 2020 ist längst überfällig, um die Unternehmen im globalen Wettbewerb mit anderen Ländern, die ein vergleichbares Instrument haben, nicht länger zu benachteiligen.

Uns im globalen Wettbewerb behaupten und gleichzeitig unseren Wohlstand sichern, das gelingt nur mit neuen Produkten und innovativen Technologien, die kluge Köpfe entwickeln. Angesichts der wachsenden Herausforderungen mit rückläufiger Konjunktur, Strukturwandel in der Autoindustrie und der Digitalisierung hilft die Forschungsförderung den Unternehmen, ist aber auch nur ein kleiner Baustein, um die Wirtschaft mit verbesserten Standortbedingungen zu unterstützen.

Wir erwarten, dass die Forschungsförderung in der Praxis unbürokratisch umgesetzt wird und damit wirklich bei den klein- und mittelständischen Unternehmen ankommt, die gerade in Sachsen die Wirtschaft prägen und keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen haben. Gerade sie brauchen die konkrete Unterstützung, damit es die dringend benötigten Impulse zur Steigerung und Verstetigung von Forschung und Entwicklung gibt.“