PRESSEMITTEILUNG

Höchste Beschäftigungsquote im Bundesvergleich

Zu den heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärte die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft:

„Sachsens Arbeitsmarkt ist unverändert in guter Verfassung. Wir haben den höchsten Beschäftigungsstand seit 1992 bei einer – auch im Bundesvergleich – deutlich gesunkenen Arbeitslosigkeit. Mittlerweile hat Sachsen im Bundesvergleich mit 63,2 Prozent die höchste Beschäftigungsquote aller Bundesländer. Dabei hat vor allem der größte Industriezweig im Freistaat, die Metall- und Elektroindustrie (M+E), zum Rückgang der Arbeitslosigkeit und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beigetragen.

Allerdings nehmen die Fachkräfteengpässe in den Wachstumsbranchen, u.a. in der M+E-Industrie, gerade bei Facharbeitern zu. Teilweise gibt es bereits Mängel. Auch wenn es Sachsens Arbeitgebern derzeit noch gelingt, ihre Stellen zügiger als im Bundesvergleich zu besetzen. Vor diesem Hintergrund sind Forderungen, die Wirtschaft müsse sich mit schlechter qualifizierten Bewerbern anfreunden und diese einstellen, völlig inakzeptabel und fern der betrieblichen Realitäten angesichts des stetig wachsenden hohen Niveaus von Technik und Dienstleistungen. Wir sind auf gutes und qualifiziertes Personal angewiesen. Nur so können wir anspruchsvolle Kundenwünsche erfüllen und Produkte und Dienstleistungen termingerecht und in hoher Qualität liefern. Nichts anderes erwarten wir im Übrigen, wenn wir selbst Kunden sind.“