PRESSEMITTEILUNG

Hohe Arbeitgeberattraktivität sichert Fachkräftegewinnung

Anlässlich der morgigen Sitzung der Fachkräfteallianz Sachsen erklärte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner:

„Die sächsische Wirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Damit sich diese gute Entwicklung fortsetzt, stehen insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen, die die sächsische Wirtschaft prägen, vor der Herausforderung schwankende Auftragseingänge und spezielle Kundenanforderungen mit den individuellen Wünschen der Mitarbeiter in Einklang zu bringen.

Die Praxis zeigt, dass die Unternehmen in den allermeisten Fällen dafür praktikable Lösungen gefunden haben. Das ist auch im ureigenen Interesse der Unternehmen. Denn sie wissen, dass sie sich nur mit zufriedenen Kunden am Markt behaupten können und nur mit motivierten und gut qualifizierten Mitarbeitern erfolgreich sind. So gibt es unzählige betriebliche Modelle, um gesellschaftlich gewollte und gesetzlich verankerte Ansprüche, wie Teilzeit, Eltern- oder Pflegezeit umzusetzen. Darüber hinaus steigen die Investitionen in der betrieblichen Personalarbeit, um Mitarbeiter weiterzubilden, betriebliches Gesundheitsmanagement zu fördern oder Home-Office zu ermöglichen.

An den wirtschaftlichen Erfolgen lassen die Unternehmen ihre Mitarbeiter teilhaben, wie die im Bundesvergleich überdurchschnittlich stark steigenden Verdienste zeigen.

Alle diese guten und praxisnahen Lösungen des partnerschaftlichen Umgangs in den Betrieben müssen sich letztlich am wirtschaftlichen Erfolg messen lassen. Der Kunde bezahlt uns und gibt die Ziele und Schritte vor.

Weitere politische Regulierungen, wie die geplanten undifferenzierten Einschränkungen bei Teilzeit und Befristungen, sind allerdings kontraproduktiv, weil sie stark in die betrieblichen Abläufe und die Personalplanung der Unternehmen eingreifen. Die betriebliche Realität zeigt, dass sie deutlich weiter ist, als die Diskussion. Es besteht somit kein Regelungsbedarf.“