PRESSEMITTEILUNG

Hohe Einstellungsbereitschaft der Unternehmen trägt positive Arbeitsmarktentwicklung

Zu den heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärte die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft:

„Die im Jahresvergleich positive Arbeitsmarktentwicklung wird getragen von einer hohen Einstellungsbereitschaft der sächsischen Unternehmen. In den vergangenen sechs Jahren sind 130.000 neue sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in Sachsen entstanden. Allein in der Industrie sind über 35.000 Personen mehr beschäftigt als noch 2010. Inzwischen gibt es in vielen qualifizierten Produktionsberufen weit mehr offene Stellen als Bewerber.

Diese Entwicklung ist auch an den Löhnen ablesbar. Beispielsweise nahmen in der Metall- und Elektroindustrie als Sachsens größter Industriebranche die Entgelte in den ersten drei Quartalen 2017 im Durchschnitt um rund 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Gleichzeitig stieg die Einstellungsbereitschaft in der Branche im Sommer auf den höchsten Stand seit 2011.

Um Fachkräfte zu halten, aber auch zu gewinnen, investieren die Unternehmen umfangreich in Weiterbildung. Dabei liegen die Weiterbildungsquoten der sächsischen Betriebe lt. IAB-Betriebspanel sogar über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Das unterstreicht den hohen Stellenwert. Mehr als drei Viertel der Unternehmen in Deutschland bieten ihren Mitarbeitern entsprechende Angebote an. Knapp die Hälfte aller Beschäftigten bildet sich weiter.