PRESSEMITTEILUNG

Hohes Wachstumspotential des chinesischen Marktes für sächsische Firmen nutzen

Statement von Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner anlässlich der Teilnahme an der Reise von Ministerpräsident Stanislaw Tillich in die Volksrepublik China:

„China ist auf dem Weg zu einem High-Tech-Land mit einer Wirtschaft, die immer mehr auf Spitzentechnologien setzt. Genau in diesen Bereichen sind die sächsischen Unternehmen gut aufgestellt und wollen die Reise nutzen, um das nach wie vor hohe Wachstumspotenzial des chinesischen Marktes weiter auszuschöpfen und Geschäftsbeziehungen zu knüpfen sowie auszubauen. Dies gilt insbesondere für die in Sachsen wichtigen Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik/Elektronik und Fahrzeugbau. Darüber hinaus werden vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung von Nachhaltigkeitsbelangen und der Stärkung des Binnenkonsums in China die Umwelttechnik sowie die Nahrungs- und Genussmittelindustrie durch Konsumpräferenzen der wachsenden Mittelschicht ebenso an Bedeutung gewinnen wie der Infrastrukturausbau im Zuge der Urbanisierung.

Sächsische Unternehmen genießen in China nicht nur wegen ihres Know-hows und ihrer ausgereiften Technologien hohes Ansehen, unsere Produkte werden vor allem wegen ihrer guten Qualität geschätzt. Dazu kommt, dass die besondere Stärke unserer Wirtschaft nicht darin liegt, fertige Lösungen nach Asien zu bringen. Vielmehr setzen wir darauf, entsprechende Projekte gemeinsam mit den asiatischen Partnern vor Ort im Rahmen von Technologiekooperationen zu entwickeln.

Allerdings wird jetzt schon deutlich, dass chinesische Unternehmen künftig immer häufiger als Konkurrenten auch im Investitions- und Vorleistungsgüterbereich auftreten werden, wo Sachsens Wirtschaft ihre Stärken aufweist. Deshalb ist es wichtig, dass wir unseren Innovationsvorsprung auch künftig sichern und dabei auf die notwendigen Rahmenbedingungen setzen können. In den Gesprächen werden wir darum auch deutlich machen, dass nicht nur chinesische Unternehmen faire Wettbewerbsbedingungen in Deutschland haben, sondern dass dies auch umgekehrt gelten muss. Der freie Marktzugang ist wichtig in einer Zeit, in der die Offenheit der Märkte weltweit unter Druck gerät.“