PRESSEMITTEILUNG

Nur eigene Wertschöpfung sichert Zukunft und Wohlstand in Sachsen

Anlässlich der VSW-Mitgliederversammlung war Ministerpräsident Michael Kretschmer gestern zu Gast in Radebeul und diskutierte mit den Vertretern der verschiedenen Branchen über die aktuelle Situation und die Herausforderungen für die sächsische Wirtschaft.

Ministerpräsident Michael Kretschmer und Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner waren sich dabei einig, dass 30 Jahre Deutsche Einheit ein würdiges und schönes Ereignis sind, an dem wir in Sachsen mit Stolz und Dankbarkeit auf das Erreichte zurückblicken können. Der Freistaat hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten sehr positiv entwickelt. Mit Mut und Tatkraft haben engagierte Bürgerinnen und Bürger viel erreicht. Sachsen hat eine moderne Wirtschaft, ein international anerkanntes und gutes Bildungssystem, überzeugt mit hoher Lebensqualität und traditionsreicher Kunst und Kultur und ist weltweit ein anerkannter Handelspartner. Wir haben uns in Sachsen einen soliden Wohlstand erarbeitet und schätzen persönliche Freiheiten und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Diese positive Bilanz verdeckt aber auch nicht die Fehler, die passiert sind und Rückstände, die noch bestehen.

Arbeitgeberpräsident Dr. Brückner unterstrich, dass „wir mit dem Ende des Solidarpaktes, für dessen Mittel wir sehr dankbar sind, künftig viel stärker eigene Wertschöpfung brauchen, um unsere Zukunft und unseren Wohlstand zu sichern. Das wird nur mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung gelingen, denn sowohl der weltweite Wettbewerb als auch protektionistische Bestrebungen nehmen zu. Auch andere Länder wollen am globalen Wohlstand partizipieren. Die Politik ist hierbei gefordert, staatliches Handeln so auszurichten, dass Wirtschaftswachstum unterstützt und gefördert wird. Denn nur so können Beschäftigte und Unternehmen die notwendigen Mittel erarbeiten, um die Steuer und Sozialkassen zu füllen.“

„Die sächsische Wirtschaft hat sich seit der Wiedervereinigung so erfolgreich entwickelt, weil es hier sehr viele engagierte Menschen gibt, die angepackt, Neues gewagt, eine eigene Existenz aufgebaut haben. Und die damit unzählige Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert haben. Der Freistaat steht eng an der Seite der Unternehmerinnen und Unternehmer. Das gilt gerade auch in besonderen Zeiten wie diesen. Sachsen ist ein starkes und dynamisches Wirtschaftsland. Und wir haben noch viel vor. Es ist beeindruckend, wie entschlossen und umsichtig viele Unternehmen unterwegs sind und damit auf immer neue Herausforderungen wie den Wandel in der Automobilbranche reagieren. Diesen Prozess unterstützen wir als Freistaat. Es ist wichtig, dass Innovationen am Ende auch hier in Sachsen realisiert werden und in Fertigung münden. Deshalb wollen wir auch die Technologieförderung fortführen“, erklärte Ministerpräsident Michael Kretschmer.