PRESSEMITTEILUNG

Schutz der Risikogruppen statt komplettes Runterfahren der Wirtschaft

Zur aktuellen Diskussion über mögliche weitere Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung erklärte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner:

„Die aktuellen Zahlen des RKI belegen eindeutig, dass vor allem ältere und hochbetagte Menschen in Alten- und Pflegeheimen von Corona betroffen sind. So lange nicht diese Gruppe der Bevölkerung gezielt betreut und behandelt wird, werden die traurigen Fallzahlen so hoch bleiben, wie sie sind. Die ständig neuen Vorschläge aus der Politik bis hin zum vollständigen Runterfahren der Wirtschaft zeigen jedoch nur eines: Hilflosigkeit, Aktionismus und das Fehlen einer Strategie.

Im Frühjahr fehlten die Masken, die dann mit höchster Bundeswehr-Begleitung freudig begrüßt wurden. Nun ist es der in Deutschland entwickelte Impfstoff, den man den Bürgern nicht zu früh zumuten wollte, während andere Länder dankbar zugegriffen haben und tagtäglich Leben retten. All das schadet unserem Land massiv, vom Vertrauensverlust in die Politik ganz zu schweigen. Das gilt auch für mögliche weitere Einschränkungen der Bürger und der Wirtschaft, die das Ganze aber am Laufen halten sollen. Dabei zeigt die Statistik des RKI, dass der Arbeitsplatz nicht der Schwerpunkt der Pandemie ist: In der Industrie liegen die Zahlen bspw. bei 2 bis 4 Prozent.

Passend zur aktuellen Wetterlage kann man zusammenfassen: Die Politik soll vor ihrer Tür kehren, nicht nur den Schnee.“