PRESSEMITTEILUNG

Testpflicht für Grenzpendler offensichtlich nicht umsetzbar

Angesichts der unverändert geplanten Testpflicht für Grenzpendler und Grenzgänger, die die Dritte Verordnung zur Änderung der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung vorsieht, verstärkte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner heute seine Kritik daran:

„Auch in Zeiten der Pandemie braucht es Realismus und Sachlichkeit. Sachsen ist auf die tschechischen und polnischen Mitarbeiter angewiesen, die hierher nicht zum Ski fahren kommen, sondern sowohl in den Krankenhäusern, als auch in vielen anderen Branchen, wie der Industrie, auf dem Bau, der Lebensmittelwirtschaft oder Kraftwerksindustrie dringend gebraucht werden.

Die überzogene und zudem rechtlich nicht haltbare Forderung verursacht nur Kosten und sorgt für Frust. Die Pläne sind, wie Zahlen des von der VSW beauftragten imreg Institut für Mittelstands- und Regionalentwicklung GmbH zeigen, auch nicht realisierbar. Vielmehr würden die für den Schutz von Risikogruppen dringend benötigten Ressourcen fehlgeleitet. Zudem drohen Teststaus und Verzögerungen."

Anlage:
imreg: „Ist die geplante Corona-Testpflicht für Grenzpendler in Sachsen realisierbar? – Die Pläne des Freistaats im Spiegel der Zahlen