PRESSEMITTEILUNG

Transparenz und Alternativen beim Neubau des Verwaltungszentrums für Dresden dringend notwendig

Zum geplanten Neubau eines Verwaltungszentrums für Dresden erklärte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner:

„Die Presseberichte zum geplanten Neubau eines Rathauses in Dresden nehme ich mit großer Verwunderung zur Kenntnis. Ich erwarte hier von der Stadtverwaltung absolute Transparenz zum geplanten Projekt, dass den Steuerzahler extrem viel Geld kosten soll. Unklar scheinen der wirkliche Bedarf und die transparente Darlegung aller Alternativen, u. a. auch der Anmietung von vorhandenen freien Flächen. Warum braucht es überhaupt neue Flächen? Wo sind die Effekte der Digitalisierung für den Bürger und die Unternehmen, damit es schneller und kostengünstiger geht und nicht ein noch größerer Verwaltungsapparat gebraucht wird?

Angesichts einer durch die Corona-Pandemie befeuerten atemberaubenden Verschuldung in Deutschland und massiver Auswirkungen auch auf die Dresdner Wirtschaft muss in allen öffentlichen Haushalten strengste Sparsamkeit einschließlich der eventuellen Neubewertung von Projekten gelten. Ein einfaches „Weiter-so“ kann es nicht geben. Wenn Dresden so viel Geld ausgeben kann und will, dann gibt es sicher viele Projekte bei Schulen und Kindergärten, der Hortbetreuung oder in den Alten- und Pflegeheimen, wo Finanzierungsbedarf besteht. Und wenn dann immer noch Geld übrig ist, dann sollte es in die Sanierung und gute Vermarktung z. B. der Elbschlösser, die Kulturgut der Extraklasse und Wirtschaftsfaktor zugleich sind, fließen.“