PRESSEMITTEILUNG

Wirtschaftliche Grundlagen müssen weiter ausgebaut werden – richtige Schlussfolgerungen aus ifo-Umfrage ziehen

„Mit den Ergebnissen der heute vom ifo-Institut vorgestellten Umfrage zur künftigen wirtschaftlichen Entwicklung Ostdeutschlands können und wollen wir uns nicht zufrieden geben. Wir haben in den letzten Jahren viel erreicht. Die aktuelle wirtschaftliche Situation des Freistaats ist gut und wir wollen diesen Weg weiter gehen. Aber man muss uns auch lassen. Derzeit steht die Politik viel zu sehr auf der Bremse und konzentriert sich vor allem auf‘s Verteilen und neue soziale Wohltaten, statt darauf die wirtschaftliche Entwicklung zu befördern. Das mögen westdeutsche Regionen verkraften, für uns in den ostdeutschen Bundesländern ist das eine schwere Hypothek“, erklärte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner.

„Ostdeutschland und Sachsen braucht die Chance, weiter Aufholen zu können. Dafür muss es gelingen, die wirtschaftliche Leistungskraft der Unternehmen in den ostdeutschen Bundesländern zu stärken, die wiederum gemeinsam mit ihren Mitarbeitern die Grundlagen für unser aller Wohlstand schaffen. Die Politik steht in der Pflicht, das mit einer klugen Strukturpolitik zu unterstützen. Damit es dort leistungs- und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen gibt, wo produktive Arbeit zu Wertschöpfung beiträgt. Dazu gehören die Stärkung der Investitions- und Innovationsaktivitäten der Firmen u.a. durch eine längst überfällige steuerliche Forschungsförderung, eine leistungs- und wettbewerbsfähige analoge und digitale Infrastruktur und weniger Regulierung und Bürokratie. Keinesfalls dürfen sich die Standortbedingungen für die Unternehmen, bspw. durch eine Arbeitszeitverkürzung, im weltweiten Wettbewerb verschlechtern. Aber auch die Lebenszufriedenheit vor Ort muss gerade in den ländlichen Gebieten durch eine funktionierende Gesundheitsversorgung, verlässlichen Nahverkehr, gute Kitas und Schulen sowie Dienstleistungs- und Kulturangebote verbessert werden“, so Dr. Brückner.