Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. ist die Spitzenorganisation der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände im Freistaat und gleichzeitig Landesvertretung der Bundesverbände der Arbeitgeber und Industrie. 

Aktuelles

Wohlstand nur mit mehr Leistung zu halten

[15.01.20] In seiner gestrigen Neujahrsrede erklärte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner: „Sachsen steht vor mehreren großen Herausforderungen gleichzeitig: Die Konjunktur ist deutlich rückläufig und unser wichtigster Industriezweig, die Metall- und Elektroindustrie, steckt in der Rezession. Diese Entwicklung wird nicht ohne Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft, Steuereinnahmen und Arbeitsplätze bleiben. Gleichzeitig muss die systemrelevante Automobil- und Zulieferindustrie einen tiefgreifenden Strukturwandel meistern. Diese Branche hat in Sachsen über 800 Unternehmen mit ca. 105.000 Mitarbeitern und damit zehnmal mehr als in der Kohlewirtschaft. Hinzu kommen demografische Problemen aus Überalterung und Abwanderung in den neunziger Jahren. Der Solidarpakt II ist vor wenigen Tagen ausgelaufen. Es geht zukünftig noch mehr darum, eigenes - und für die vielen Projekte des Koalitionsvertrages - notwendiges zusätzliches Steueraufkommen zu generieren.

Wir müssen in Deutschland nach vielen guten Jahren jetzt wieder verstärkt unsere Hausaufgaben machen, um einfach mithalten zu können. Klar ist, dass es mehr Finanzmittel für die Sicherung unseres Wohlstands nur mit mehr und nicht mit weniger Leistung geben wird. Wirtschaft ist dabei nur ein Teil der Gesellschaft, aber sie ist ein wichtiger. Ohne wirtschaftlichen Erfolg bleiben die vielen großen und kleinen Projekte unerfüllbar. Denn nach wie vor sind es die Kunden unserer Unternehmen, die Arbeitsplätze und Einkommen schaffen und nicht die Politik. Rahmenbedingungen können dabei helfen oder aber uns behindern.“

Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier.

Konjunktur: Rezession in der Industrie - gute Konjunktur bei Bau und Dienstleistungsbranchen

[02.01.20] Die sächsische Wirtschaft wird 2019 voraussichtlich stagnieren. Bereits im 1. Halbjahr gelang nur ein "Nullwachstum". Im 2. Halbjahr setzte sich der Abschwung fort. Dabei ist die Situation zwischen den verschiedenen Branchen sehr unterschiedlich: Vor allem die Metall- und Elektroindustrie als wichtigster Industriezweig im Freistaat steckt bereits seit einigen Monaten in der Rezession. Das lässt – erstmals seit 2009 – den Arbeitsplatzaufbau stocken. Diese Entwicklung wird nicht ohne Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft, Steuereinnahmen und Arbeitsplätze bleiben. Obwohl derzeit die gute Konjunktur von Bau und Dienstleistungsbranchen noch die sächsische Wirtschaft stützt.

Konjunkturreport für die sächsische Wirtschaft

MINT-Lücke trotz konjunktureller Abkühlung weiter auf hohem Niveau

[21.11.19] Qualifizierte Mitarbeiter in MINT-Berufen werden in Deutschland dringend gesucht. 263.000 Arbeitskräfte fehlten im Oktober den Unternehmen. Aufgrund der Digitalisierung wird vor allem die Nachfrage im IT-Bereich immer größer - trotz konjunktureller Abschwächung.

Für Innovationskraft, Wachstum und Wohlstand ist es wichtig, dass die MINT-Erwerbstätigkeit zunimmt. Folgende Maßnahmen können dies - neben der Anwerbung ausländischer Fachkräfte - unterstützen:

  • weitere Verbesserung der Berufs- und Studienorientierung
  • Stärkung der digitalen Bildung
  • Erhöhung des Anteils von Frauen in MINT-Berufen

MINT-Herbstreport 2019

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Positionen

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Für Sachsen. Positionen und Vorschläge der sächsischen Wirtschaft im Wahljahr 2019

Die VSW hat ihr Positionspapier "Für Sachsen. Positionen und Vorschläge der sächsischen Wirtschaft im Wahljahr 2019" vorgelegt.

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