Ländlicher Raum wichtiges Fundament für wirtschaftliche Entwicklung – Leuchtturmpolitik kontraproduktiv

[14.03.19] Gemeinsames Anliegen aller Verantwortungsträger im Freistaat muss es sein, dass sich der positive Wachstumsprozess in Sachsen in der Breite fortsetzen kann. Dafür bedarf es – entgegen anderslautender Vorschläge aktueller wissenschaftlicher Studien – einer flächendeckenden Regionalentwicklung, um die bestehenden wirtschaftlichen Potentiale im ländlichen Raum zu heben. Immerhin sind in den Landkreisen zwei Drittel aller Unternehmen mit 60 Prozent der Arbeitsplätze ansässig. Seit 2007 wurden hier rund 30.000 und damit über 80 Prozent aller neuen Industriearbeitsplätze geschaffen. Dementsprechend trugen die Landkreise auch drei Viertel des industriellen Wachstums in Sachsen seit 2007. Davon profitierten wiederum Handwerk und Dienstleistungen.

Derzeit beeinträchtigen bestehende infrastrukturelle Defizite allerdings die weitere Entwicklung des ländlichen Raums. Hinzu kommen überdurchschnittliche Probleme bei der Verfügbarkeit hochwertiger digitaler Infrastrukturen, die vor allem für industrielle Lösungen benötigt werden.

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