VSW.Kompakt

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Investitionshemmnisse abbauen – Standort zukunftsfest machen

[22.06.16] Jede Investition in Sachsen ist erfreulich – ob von Außerhalb oder von bereits im Freistaat ansässigen Unternehmen. Besorgniserregend ist allerdings, dass sich die Investitionstätigkeit der sächsischen Industrie, die wesentlicher Träger der positiven Wirtschaftsentwicklung in den letzten Jahren war, seit 2011 kontinuierlich verringert.

Neben weltwirtschaftlichen Unsicherheiten ist es zunehmend eine kontinuierliche Verschlechterung der Standortbedingungen die die Investitionstätigkeit hemmt. Beispielhaft genannt seien die hohen und nach wie vor unkalkulierbaren Kostensteigerungen infolge der Energiewende, die Re-Regulierung des Arbeitsmarktes oder Eingriffe in die Tarifautonomie wie der Mindestlohn. Die negativen Folgen werden inzwischen auch von ersten internationalen Studien belegt. Die Unternehmen müssen bei Investitionen und Innovationen unterstützt werden. Dazu braucht es verbesserte Rahmenbedingungen, um die sich die Politik kümmern muss.


Großbaustelle Energiewende: Fehlende Effizienz und Ganz­heit­lich­keit ver­hin­dern weiteren Fortschritt

[15.06.16] Deutschlands ambitionierte Energie- und Klimaziele suchen vergeblich ihres Gleichen. Insbesondere der Versuch, aus Atom- und Kohlestrom innerhalb weniger Jahrzehnte auszusteigen, macht unsere Energiewende unter den Industriestaaten einmalig. Das bleibt jedoch nicht ohne Folgen. Die selbst ernannte Vorreiterrolle ist teuer bezahlt. Bürger und Unternehmen sitzen dabei in einem Boot. Die Preisspirale ist das Ergebnis fehlender Kosteneffizienz, Ganzheitlichkeit und Marktwirtschaft.

 


Mittelstand stärken – Innovative Firmen steuerlich entlasten

[13.05.16] Der stagnierende Abstand der sächsischen Wirtschaftsleistung gegenüber dem Bundesdurchschnitt ist hauptsächlich in einer kleinteiligeren Betriebsstruktur und hieraus resultierenden Produktivitätsdefiziten begründet. Um die bestehenden Wohlstandslücken abzubauen, liegen die wichtigsten wirtschaftspolitischen Aufgaben im Freistaat laut ifo Institut Dresden darin, dass das betriebliche Wachstum, die Erhöhung der betrieblichen Arbeitsproduktivität und die Etablierung hochproduktiver Sektoren wirtschaftspolitisch weiter begünstigt werden.

Die VSW fordert daher, den niedersächsischen Vorschlag aufzunehmen und additiv zur bestehenden ZIM-Projektförderung noch in dieser Legislaturperiode den innovierenden Mittelstand in Deutschland steuerlich zu entlasten.


Re­fe­ren­ten­ent­wurf BVWP 2030 – Wei­te­rer Hand­lungs­be­darf in Sach­sen

[28.04.16] Die verkehrsinfrastrukturelle Situation in Sachsen ist seit Jahren gekennzeichnet durch eine unbefriedigende Einbindung in die transeuropäischen Korridore. Dies gilt insbesondere für den schnellen Fernverkehr als auch für den Ausbauzustand der Güterverkehrsachsen auf der Schiene.

Besonderer Handlungsbedarf innerhalb Sachsens besteht für den Bundesverkehrswegeplan, aber auch für alle weiteren verkehrspolitischen Instrumente, um die Anbindung der Region Südwestsachsen im Fernverkehr zu verbessern. In einem Schreiben an Ministerpräsident Stanislaw Tillich forderte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner das Thema zur Chefsache zu machen, damit noch Änderungen am aktuellen Referentenentwurf erwirkt werden können. Sonst ist zu befürchten, dass Entwicklungsperspektiven für das industrielle Zentrum Sachsens verspielt werden.

Ebenso besteht in verschiedene Räumen Sachsens eine derzeit noch unbefriedigende Situation bei der Anbindung ländlicher Regionen an das Netz der Bundesautobahnen.


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