VSW.Kompakt

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Mittelstand stärken – Innovative Firmen steuerlich entlasten

[13.05.16] Der stagnierende Abstand der sächsischen Wirtschaftsleistung gegenüber dem Bundesdurchschnitt ist hauptsächlich in einer kleinteiligeren Betriebsstruktur und hieraus resultierenden Produktivitätsdefiziten begründet. Um die bestehenden Wohlstandslücken abzubauen, liegen die wichtigsten wirtschaftspolitischen Aufgaben im Freistaat laut ifo Institut Dresden darin, dass das betriebliche Wachstum, die Erhöhung der betrieblichen Arbeitsproduktivität und die Etablierung hochproduktiver Sektoren wirtschaftspolitisch weiter begünstigt werden.

Die VSW fordert daher, den niedersächsischen Vorschlag aufzunehmen und additiv zur bestehenden ZIM-Projektförderung noch in dieser Legislaturperiode den innovierenden Mittelstand in Deutschland steuerlich zu entlasten.


Re­fe­ren­ten­ent­wurf BVWP 2030 – Wei­te­rer Hand­lungs­be­darf in Sach­sen

[28.04.16] Die verkehrsinfrastrukturelle Situation in Sachsen ist seit Jahren gekennzeichnet durch eine unbefriedigende Einbindung in die transeuropäischen Korridore. Dies gilt insbesondere für den schnellen Fernverkehr als auch für den Ausbauzustand der Güterverkehrsachsen auf der Schiene.

Besonderer Handlungsbedarf innerhalb Sachsens besteht für den Bundesverkehrswegeplan, aber auch für alle weiteren verkehrspolitischen Instrumente, um die Anbindung der Region Südwestsachsen im Fernverkehr zu verbessern. In einem Schreiben an Ministerpräsident Stanislaw Tillich forderte Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner das Thema zur Chefsache zu machen, damit noch Änderungen am aktuellen Referentenentwurf erwirkt werden können. Sonst ist zu befürchten, dass Entwicklungsperspektiven für das industrielle Zentrum Sachsens verspielt werden.

Ebenso besteht in verschiedene Räumen Sachsens eine derzeit noch unbefriedigende Situation bei der Anbindung ländlicher Regionen an das Netz der Bundesautobahnen.


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